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Keine großen Sorgen plagen die Haindlfinger. Bald bekommen sie schnelles Internet und – vielleicht - auch einmal einen noch besseren Anschluss an die Stadt Freising mit Nahverkehrsmitteln. 

Bürgerversammlung Haindlfing

Mit schnellem Internet wird’s langsam was

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Wie schon zwei Tage zuvor bei der Bürgerversammlung in Achering (wir berichteten) war auch am Donnerstag in Haindlfing die Anbindung des Ortsteils an die Stadt Freising mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln ein Thema. Doch anders als in Achering habe in Haindlfing, so berichtete OB Tobias Eschenbacher, die zusätzliche Einführung von Fahrten mit dem Anrufsammeltaxi (AST) zu einer Zunahme der Fahrgastzahlen geführt. Freilich: „Zufriedenstellend“ sei die Anbindung noch immer nicht, weshalb derzeit Überlegungen und Vorgespräche laufen, gemeinsam mit dem MVV einen Ein-Stunden-Takt hinzubekommen.

Haindlfing – „Ich bin wieder da“, hatte Eschenbacher im Gasthaus Landbrecht gesagt – wieder da, um einen Überblick über die Entwicklungen und Projekte in der Stadt zu geben. Eine Stunde dauerte das am Donnerstag, bevor es speziell um Haindlfinger Belange ging.

„Endlich“, so der Oberbürgermeister, habe er mit der Telekom den Vertrag zum Breitbandausbau auch für Haindlfing und andere Freisinger Ortsteile unterschreiben können. Spätestens im Juli 2018 müsse schnelles Internet also laufen, so sei es im Vertrag festgehalten. Schnell – das bedeute grundsätzlich mindestens 50 Mbit im gesamten Stadtgebiet, in wenigen Ausnahmefällen bei etwas abgelegeneren Anschlüssen aber immer noch mindestens 30 Mbit. Darüber, so betonte Eschenbacher, sei er „sehr erleichtert“.

Nichts tun werde sich heuer und 2018 beim Straßenbau, sagte der Rathauschef und begründete das mit Personalknappheit im Tiefbauamt. Allerdings sei darüber kein Haindlfinger so richtig böse, vermutete der OB, schließlich würde der ein oder andere Straßenvollausbau die Anlieger zur Beteiligung an den Kosten verpflichten. Lediglich der Vorplatz des Feuerwehrhauses werde wohl 2018 in Angriff genommen werden. „Aber der ist ja nicht beitragspflichtig.“

Und dann ging es noch um zwei Schilder: Zum einen sei das eine Ortsschild von Pettenbrunn abhandengekommen („geklaut“, wie es eine Bürgerin ausdrückte), zum anderen stehe oben in der Nähe der Radarstation das Schild „Radfahren verboten“ – wohlgemerkt auf dem dortigen Radweg. „Selbstverständlich steigt da keiner ab“, betonte eine Bürgerin.

Ach ja, Zahlen gab es auch noch: In Haindlfing wohnen derzeit 463 Menschen, in Itzling 68 und in Untergartelshausen 141.

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