Man übt bereits: Das Ensemble der Dorfbühne, hier noch in zivil, das in diesem Jahr das Lustspiel „Da kahle Krempling“ in Günzenhausen aufführen wird. Foto: Wilms

Dorfbühne setzt auf Tante Paula

Günzenhausen - Bald heißt es wieder in Günzenhausen: Bühne frei für die Dorfbühne! Das Ensemble unter bewährter Regie von Hubert Tegel zeigt heuer die (Krimi-)Komödie „Da kahle Krempling“. Das Stück stammt aus der Feder von Peter Landsdorfer und feierte 2010 erfolgreich Premiere.

Wie die 2015er Inszenierung des Stückes „PorzellanFraktur“, das einem durchaus vergleichbaren Genre zuzuordnen ist, erhofft man sich nun auch vom neuen Programm eine gewisse Theater-Euphorie rund um Günzenhausen. Dank der Neuverpflichtung von Susanne Kassner und Verena Hohenester konnte ein ambitioniertes Ensemble gefunden - und bereits Ende Juli alle neun Rollen besetzt werden. „Nun wird fleißig am Text gelernt und gefeilt“, heißt es seitens der Dorfbühne. Dabei ist sich die ambitionierte Theatercrew auf der Bühne und hinter den Kulissen sicher: „Unsere Gäste dürfen sich auf eine kurzweilige und lustige Theateraufführung freuen.“

Was also erwartet die Zuschauer? Tante Paula, eine rüstige und lebenslustige Witwe, lässt zu jedem ihrer Geburtstage alle potentiellen Erben antanzen. So versäumen es auch dieses Mal ihre Neffen und Nichten nicht, gehorsam der Festeinladung der „lieben Verwandten“ nachzukommen. Denn schließlich hat selbige doch, so wird von allen gleichermaßen spekuliert, einiges zu vererben… Während das Personal die große Geburtstagstafel herrichtet, kommen sie allesamt pflichtschuldig herbei und sind wie immer äußerst beflissen, alle Sonderwünsche der extravaganten Tante zu erfüllen. Äußerlich gefasst, doch innerlich von durchaus bösartigen Gedanken und Gefühlen begleitet, ertragen sie deren Schikanen. So stellt Paula für die Erbschaft eine Bedingung auf, die die Erbberechtigten zu grübeln beginnen lässt. Nicht ohne Grund befindet sich auch Kriminalrat Feigl, ein lieber Bekannter der Tante, unter den Gästen.

Nur noch so viel sei im Voraus verraten: Der pompöse Auftritt von Tante Paula beim extravaganten Menü endet mit einem Paukenschlag. Und natürlich wird sich im Laufe der Handlung auch herausstellen, nämlich warum das kurzweilige Schauspiel nach einem häufig vorkommenden Giftpilz betitelt wurde.

Ab Montag, 31. Oktober, sind die Karten bei Gabi Wildgruber erhältlich - und zwar unter Tel. (0 81 33) 18 51. Wie immer gibt´s die Tickets auch beim Bader-Wirt in Günzenhausen - und zwar am

Sonntag 23. Oktober, von 11 bis 13 Uhr

Mittwoch, 26. Oktober, von 19 bis 20 Uhr

Sonntag, 30. Oktober, von 11 bis 12 Uhr

Die Aufführungstermine im Saal beim Baderwirt sind an folgenden Tagen:

Samstag, 5. November, um 19.30 Uhr

Sonntag, 6. November, um 18 Uhr

Samstag, 12. November, um 19.30 Uhr

Sonntag, 13. November, um 16 Uhr

Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr

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