Drei Klicks zum Ziel

Freising - 400 Navigationspunkte, 800 aufrufbare Seiten und zwei Jahre umfangreiche Arbeit: Seit gestern präsentiert sich Freising im neuen Gewand - zumindest im Internet.

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass erste Kritik am Internetauftritt der Stadt laut wurde. „Das war in der Hauptausschusssitzung am 21. Juli 2008“, weiß Hauptamtsleiter Rupert Widmann. Die Technik sei veraltet, die Optik unschön und die Navigation viel zu kompliziert - die Kritik der Stadträte war vielfältig. „Das Thema war so umfangreich, dass wir einen Arbeitskreis gebildet haben, der sich mit der Verbesserung der Seite befasst hat.“ Nach einem Jahr intensiven fraktionsübergreifenden Diskussionen wurde die Münchner Firma schalk&friends, Agentur für neue Medien GmbH, beauftragt, sich des Freisinger Problems anzunehmen. Gestern war es endlich soweit: Der neue Internet-Auftritt ging an den Start und wurde im Rathaus präsentiert.

Bunt, dynamisch, und vor allem ansprechend kommt die neue Seite nun daher. Und obwohl es jetzt sechs Hauptmenüs sind, und nicht wie bisher vier, ist die Seite übersichtlich. „In drei Klicks zum Ziel“ lautet das Motto, nach dem Tobias Schalkhaußer, Geschäftsführer bei schalk&friends, und sein Team arbeiten. „Der Bürger soll schnell mit der Verwaltung Kontakt aufnehmen können“, erklärt der Experte. Und Elmar Kaiser, Leiter der EDV- und IT-Abteilung im Rathaus, zeigt, wie’s geht: In wenigen Schritten hat er alle Informationen aufgerufen, die beispielsweise Häuslebauer benötigen: den richtigen Ansprechpartner in der Verwaltung oder wichtige Formulare.

Doch nicht nur die Bürger, auch Touristen und Wirtschaftsinvestoren gehören zur Freisinger Zielgruppe: Mit großen Bildern, zahlreichen Hintergrundinformationen zu laufenden Projekten, den neuesten Nachrichten der Stadt und Kulturterminen werden Besucher der Seite begrüßt und neugierig auf mehr gemacht. „Wir wollen ja schließlich ihr Interesse wecken“, erklärt Tobias Kapfelsberger, Leiter des Organisationsamtes.

50 Mitarbeiter im Rathaus kümmern sich um die Interentpräsenz. Jedes Fachgebiet betreut die für sich wichtigen Themen. „Die Arbeit ist aber noch lange nicht abgeschlossen“ sagt Stadtrat Reinhard Fiedler (CSU), der im Arbeitskreis mitgewirkt hat. „Wir haben noch viele Ideen.“

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