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Voller Begeisterung und großem Einsatz sind die Mitwirkenden des Musicals „Hairspray“ bei der Sache. Am 21. März beginnt der Vorverkauf für den Musicalsommer.

Dritter Freisinger Musicalsommer

„Hairspray“ – schrill, bunt, spektakulär

Das wird ein gigantisches Event: Der dritte Freisinger Musicalsommer wird „beschwingter, leichter und spektakulärer“ als er je war. Das sagt Norbert Huber. Und der muss es wissen, zeichnen er und sein Team von den freysing larks doch auch heuer für die Produktion verantwortlich: „Hairspray“, ein riesiges Broadway-Musical, wird mit über 150 Mitwirkenden im Juni eine schrille und knallbunte Show bieten.

Freising – Wie Huber gestern, als ein Blick in die Proben erlaubt war, betonte, sei nach der „Feuerhex“ und dem Korbiniansmusical die Wahl nicht zufällig auf „Hairspray“ gefallen. Geht es in der Geschichte über die Schülerin Tracy Turnblad doch um Toleranz und Akzeptanz – Themen, die vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise gerade auch in Freising diskutiert werden. Und deshalb wird vor den Aufführungen auch ein Film gezeigt, bei dem die Mitglieder der freysing larks Stimmen von Freisinger Persönlichkeiten zum Thema Toleranz eingefangen haben.

Nachdem die ersten beiden Auflagen des Freisinger Musicalsommers auf dem Marienplatz stattfanden, muss man wegen der Arbeiten am Asamtheater heuer auf die Luitpoldhalle ausweichen. Und so werden die sechs Aufführungen, für die der Vorverkauf am 21. März beginnt (Preise: 20 bis 25 Euro), dieses Mal nicht unter freiem Himmel, aber zumindest wetterunabhängig stattfinden.

Bis zur Premiere am Freitag, 22. Juni, um 19.30 Uhr werden die Chöre und Gruppen, aber auch die Solisten noch viel proben, um den Freisingern eine ganz besondere Show zu bieten. Außerdem sind das Kostümteam, das allein für 70 Solisten das Outfit kreieren darf, das Masken-, das Requisiten- und das Kulissenteam derzeit voll beschäftigt, damit sich die Freisinger auch wirklich in die knallbunte, fast zuckersüße Welt Baltimores im Jahr 1962 zurückversetzt fühlen.

Dort nämlich spielt „Hairspray“, dort ist es die kleine, wohlbeleibte Tracy, die mit den Nicest Kids in Town und ihrem Schwarm Link in der Talentshow des Lokalfernsehens mittanzen will. Mit ihrer Einstellung gegen Rassentrennung eckt Tracy bei der Produktionsleitung ebenso an wie mit ihrem Aussehen, das dem oberflächlichem Schönheitswahn widerspricht.

Wer „Die Glocken klingen hell“ oder auch „Ohne dich“ hören will, wer große Chöre, kleine Gruppen und gute Solisten in einer pinken Welt erleben will, gleichzeitig aber auch ein Stück über Toleranz und Akzeptanz sehen will, der muss schnell sein, um sich für eine der Aufführungen zwischen dem 22. bis 26. Juni Karten zu sichern.

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