Das Autohaus Spaett bietet eine Fülle von eBike-Modellen.
+
Das Autohaus Spaett bietet eine Fülle von eBike-Modellen.

Autohaus BMW Spaett

E-Motionen auf zwei Rädern

Schneller, höher, weiter – dazu komfortabler und sicherer: Immer mehr Menschen begeistern die Möglichkeiten, die Fahrräder mit Elektroantrieb bieten.

Das Autohaus Spaett, bekannt als Händler von BMW- und MINI-Fahrzeugen, hat bereits vor Jahren sein Angebot um eBikes erweitert. Und hebt sich inzwischen mit einem in der Region einzigartigen Konzept ab. Das hat sich herumgesprochen.

eBikes: Längst in allen Generationen begehrt

„Fahrräder mit Akku sind doch nur für Rentner“: Ein Klischee, das in den Anfangszeiten von Pedelecs oft zu hören war, hat längst die Wirklichkeit eingeholt. Der Blick auf die Branchen-Statistik belegt es: Die Deutschen kauften im vergangenen Jahr 1,36 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb – eine Steigerung um satte 39 Prozent im Vergleich zu 2018. Erstmals wurden damit hierzulande auch mehr eBikes produziert als klassische Fahrräder. Längst sind die E-Modelle bei sämtlichen Generationen begehrt. Denn zu den Senioren, denen eBikes zu mehr Mobilität und dadurch Vitalität und Unabhängigkeit verhelfen, haben inzwischen auch deren Kinder und Enkel Gefallen am unterstützten Radeln gefunden. Berufspendler etwa, die mit klassischen Rädern durchgeschwitzt im Büro ankommen würden, schätzen die Leichtigkeit und das Tempo von Pedelecs. Hobby-Mountainbiker bewältigen weitere und höhere Touren, für die es sonst an Kondition gemangelt hätte. Und Downhill- Fans schaffen es dank leistungsstarkem E-Motor am Pedal noch viel öfter hoch zum Startpunkt ihres Trails. Dazu kommt, dass der technische Fortschritt bei Antrieben und Batteriespeichern heute völlig neue Reichweiten ermöglicht, als noch vor wenigen Jahren.

Wie ein BMW-Händler zum Zweirad fand

Dass man in einem Autohaus auf Fahrräder trifft, mag auf den ersten Blick verblüffen. Doch bei der Firma Spaett mit Sitz in Ismaning sowie Filialen in Freising und Erding erkannte man schon vor Jahren, dass Kunden von sportlichen Premium-Fahrzeugen und eBike-Nutzer in vielen Bereichen gleich ticken: Emotionale Mobilität, Begeisterung für neueste Technik und Freude an sportlichem Lifestyle lassen sich hier auf einen Nenner bringen. Es war 2017, als Geschäftsführer Marco Cervoni und sein Team – Spezialisten für die Marken BMW und MINI – deshalb ihre Fühler auch in Richtung eBike ausgestreckt haben. „Am Anfang jeder neuen Idee steht der Wunsch, etwas anders und vor allem besser zu machen“, lautet Cervonis Leitspruch. Er wollte den Kunden, vom Nie-Radfahrer bis zum E-Mountainbike- Fanatiker, auch bei eBikes ein umfassendes Premium- Erlebnis bieten. Zunächst musste ein Präsentationskonzept kreiert werden. Denn: „Diese zusammengepferchten Reihen von Rädern mit schief gedrehtem Lenker und ohne Pedale, die man aus dem Handel kennt, die schrecken doch ab“, sagt Cervoni. „Das wollten wir nicht.“ Die Kunden sollten bei Spaett eBikes stattdessen im gleichen leidenschaftlichen Flair präsentiert bekommen, wie etwa das 4er Cabrio nebenan. Und so baute man übersichtliche Produkt-Inseln auf und platzierte die Räder auf einem raffinierten Auszugssystem. Selbst die hauseigene Radwerkstatt findet sich nicht etwa in einem Hinterzimmer, sondern ist als transparentes Erlebnis in die Ausstellung integriert.

Impressionen: Neueste eBikes von Autohaus BMW Spaett

Haibike und Winora für höchste Ansprüche

Blieb noch die entscheidendste Frage: Welcher eBike-Produzent passt zum Anspruchsdenken eines Händlers und der Kunden von BMW- und MINI-Fahrzeugen? Die Antwort war rasch gefunden: Mit den E-Mountainbikes und E-Trekkingrädern von Haibike und Pedelecs der Muttermarke Winora holte man sich abermals einen bayerischen Premiumhersteller ins Haus. In der Fahrradstadt Schweinfurt beheimatet, blickt das Unternehmen nicht nur auf fast 100 Jahre Erfahrung in der Konstruktion von Zweirädern zurück, die Franken sind auch vielfach preisgekrönte eBike-Pioniere und Technologie-Vorreiter. Ihr 2010 vorgestelltes Haibike „eQ XDURO“ gilt als Urvater aller E-Mountainbikes. Marco Cervoni und sein Team haben sich bewusst dazu entschieden, auf nur diesen einen Hersteller zu setzen. „Damit schaffen wir eine Beratungstiefe, die man sonst im Handel nicht findet“, schwärmt der Chef. Wer die Spaett-Zentrale in Ismaning betritt, spürt schnell: Das Thema eBike ist hier nicht einfach nur ein kleines Nebenprojekt. Den Haibikes und Winora-Pedelecs gehört ein großer Teil der Galerie im ersten Stock, ihnen hat man dort selbstbewusst viel Fläche gewidmet. Zur Beratung steht ein sogenanntes Product-Genius- Team bereit: fachspezifisch ausgebildete Experten, die auch im Privatleben passionierte eBiker sind. Und weil man bei Spaett auf Kunden mit gehobenen Ansprüchen eingestellt ist, serviert ein Barista den Besuchern auf Wunsch Kaffeespezialitäten zur ihrer Beratung. Dass sich der Premium-Gedanke wie ein roter Faden durch alle Bereiche zieht, darauf legt Marco Cervoni größten Wert. Gleichzeitig wurde stark auf ein attraktives Preis-Leistungs- Verhältnis geachtet, um die eBikes für möglichst viele Menschen erschwinglich anzubieten.

Kleine Veränderungen, faszinierende Wirkung

In der Ausstellung stehen verschiedene eBike-Gattungen bereit und können direkt vor Ort Probe gefahren werden, weitere Varianten sind auf Wunsch lieferbar. Neben den Citybikes finden sich auf den Produktinseln etwa auch Trekking-Räder sowie halbund vollgefederte Mountainbikes. Neueste Akku-Generationen und effiziente Bosch- Motoren versorgen so ein Mountainbike inzwischen mit Strom für etwa 85 Kilometer – bei flotter Fahrt samt Steigungen. Apropos flotte Fahrt: Nur extrem selten erleben die Spaett-Mitarbeiter, dass ein Besucher von seiner allerersten eBike-Probefahrt durch die Hallenflure zurückkehrt und ohne breites Grinsen im Gesicht wieder vom Rad steigt. Die Leichtigkeit, mit der sich so ein Bike trotz seiner Robustheit und den komfortablen Reifenbreiten beschleunigen lässt, überrascht und begeistert so gut wie jeden auf Anhieb. Der große technische Fortschritt der vergangenen Jahre macht sich aber nicht nur bei Reichweite und Agilität bemerkbar. Auch bei den Lichtanlagen hat sich extrem viel getan. Je nach Ausstattungsvariante erreichen sie ein Level, das Kunden sonst von ihrem Auto gewohnt sind: enorm helles Abblendlicht mit Fernlicht-Funktion und Umgebungslicht-Sensor, dazu eine Tagfahrlicht-Signatur, die auf der Straße schon von Weitem deutlich macht: Hier kommt kein gewöhnliches Fahrrad. Die neue Leuchtkraft solch eines LED-Scheinwerfers sorgt auch dafür, dass sich die Möglichkeiten der Kunden erweitern, wie der Spaett-Chef erklärt: „Es eröffnet mir völlig neue Horizonte, wenn ich auch nachts mit bester Sicht und dadurch hoher Sicherheit unterwegs sein kann.“ Zeiten, in denen quasi aus dem Nichts ein Hindernis im Weg auftaucht, gehören der Vergangenheit an. Noch ein Szenario will das Team von vornherein ausschließen: dass sich ein Kunde ein tolles eBike leistet, dann aber die Lust am Fahren verliert, weil es zu Beschwerden kommt. Daher hat man in Ismaning zur Präsentationsfläche gleich noch einen gut sortierten Zubehör-Bikeshop integriert. Dort findet der Kunde neben Dingen wie Helmen, Schlössern und Bremsscheiben auch individuelle Sattel. Um den perfekten Sitz zu ermitteln, behilft man sich dabei einer Sitzknochenvermessung. „Die meisten Menschen fahren auf zu schmalen Satteln“, erklärt Product Genius Daniel Sänger. „Sie sitzen an ihren Knochen vorbei und haben so Belastungen, die zu Schmerzen oder Reibung beim Fahren führen.“ Mit der sekundenschnellen Vermessung nach einem ausgeklügelten System gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Egal bei welchem Thema – Sängers Motiv lautet: „Wir lassen die Kunden nicht überfordert zurück, sondern weisen ihnen den Weg.“

Ungeahnte Wege, hohe Zufriedenheit

Ein völlig neues Fahrerlebnis stellt sich zudem mit den Bordcomputern ein, in die auf Wunsch ein Navigationssystem integriert ist. Das kennt nicht nur sämtliche Straßen, sondern auch reizvolle Wege und Abkürzungen, von denen sonst nur Einheimische Kenntnis haben. Wer möchte, kann sich auch komplette Radtouren von Online-Plattformen direkt in sein Fahrrad-Navi importieren. Das System vernetzt dann Infos zum Streckenverlauf, Akkumanagement und Schwierigkeitsgrad, um den Fahrer vor ungewollten Überraschungen zu schützen. Wer das Fahrrad zum Trainieren benutzt, kann seine Tour etwa in Bezug auf Kalorienverbrauch und Leistungssteigerung analysieren. All diese Aspekte haben im Autohaus Spaett dazu geführt, dass sich das Geschäft mit den eBikes äußerst erfolgreich entwickelt hat. Die ausgewählten Produkte, die umfassende Beratung und nach dem Kauf der Rundum- Service – den man ganz zeitgemäß per Smartphone-App vereinbaren kann – sorgen dafür, dass überzeugte Kunden nach und nach ihre Familien und Freunde in das Ismaninger Autohaus schicken. Damit auch sie sich von der eBike-Faszination und den neuen Möglichkeiten einer verknüpften Mobilität begeistern lassen können.

Kontakt

Spaett GmbH & Co. KG
Robert-Bürkle-Straße 15
85737 Ismaning
Telefon: +49 (0)89-18 909-0
Mail: info@spaett.de
Web: www.spaett.de

Öffnungszeiten Service und Teile
Montag – Freitag: 07.30 – 19.00 Uhr
Samstag: 09.30 – 16.00 Uhr

Öffnungszeiten Verkauf
Montag – Freitag: 08.30 – 19.00 Uhr
Samstag: 09.30 – 16.00 Uhr

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Freisinger CSU: Lieber einen Stadtpark als eine Radlstraße
Die CSU will keine Sperre  der Freisinger Kammergasse für den motorisierten  Verkehr. Deswegen legt sie Alternativen vor. 
Freisinger CSU: Lieber einen Stadtpark als eine Radlstraße
„Sommer-Wunder“: Luz amoi bieten Hymnen für laue Nächte
Für Luz Amoi war es der erste Auftritt nach dem langen Lockdown. Und so findet Stefan Pellmaier emotionale Worte beim „Sommer-Wunder“ im Freisinger Amtsgerichtsgarten.
„Sommer-Wunder“: Luz amoi bieten Hymnen für laue Nächte
Abstand halten am Tisch des Herrn: Erste Kommunion in Corona-Zeiten rückt näher
Aus dem großen Tag wurde erst mal nichts: Aufgrund der Corona-Krise mussten sowohl Kommunionen als auch Konfirmationen verschoben werden. Jetzt rückt die erste Feier …
Abstand halten am Tisch des Herrn: Erste Kommunion in Corona-Zeiten rückt näher
Hallbergmoos begrüßt Musikpfarrer Steffen Schubert: „Mehr Anfang war selten“
Ein halbes Jahr war die Stelle vakant, nun hat die evangelische Kirchengemeinde wieder einen Pfarrer: Steffen Schubert heißt er, kommt aus der Emmauskirche in Kissing …
Hallbergmoos begrüßt Musikpfarrer Steffen Schubert: „Mehr Anfang war selten“

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.