Pläne für A 92-Anschlussstelle

Eching geht in die Offensive

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Eching/Unterschleißheim – Nachdem bislang nur einige kritische Worte gefallen sind, geht die Gemeinde Eching jetzt aktiv gegen den geplanten Umbau der A 92-Ausfahrt Unterschleißheim vor. Die Vorlage kam durch einen Antrag der CSU, dem sich am Dienstag im Gemeinderat alle Fraktionen anschlossen.

Als im November 2016 ein Vertreter der Autobahndirektion Südbayern die Pläne für den sechsstreifigen Ausbau der „Deggendorfer Autobahn“ vorstellte, hielt sich die Freude darüber im Gremium in Grenzen. Was speziell an den Plänen für die Anschlussstelle Unterschleißheim lag. Diese sehen bis zu 130 Meter lange Aus- und Einfahrtsradien sowie eine Verlegung der B 13 – Länge: rund 400 Meter – nach Osten auf Echinger Flur vor. „Ein Großteil dieser Verlegung ist aus unserer Sicht auch der komfortablen Anbindung des Unterschleißheimer Gewerbegebiets, mit zwei zusätzlichen kreuzungsfreien Anbindungen, an die B 13 geschuldet“, heißt es im Antrag der Christsozialen. Wie ihr Sprecher Georg Bartl im Rat hinzufügte, gelte es nun, „rechtliche Schritte einzuleiten“, um dieses Vorhaben „gewaltig zu reduzieren“.

Zustimmung erhielt Bartl aus den anderen Fraktionen. „Ich find’s dreist“, kommentierte Otmar Dallinger (FW) diese Pläne, in denen „Fläche verbritschelt“ werde. SPD-Fraktionschefin Anette Martin konnte den Antrag „ebenfalls nur begrüßen“ und stellte sich laut die Frage, „ob es überhaupt Verkehrszählungen gibt, die diesen Ausbau rechtfertigen“. Noch einen Schritt weiter wollte Leon Eckert (Grüne) gehen. Sein Vorschlag: „Sich gegen den sechsspurigen Ausbau positionieren“. Das allerdings war den anderen Räten zu viel.

Bürgermeister Sebastian Thaler kündigte an, dass er bereits im Laufe dieser Woche einen Termin bei der Autobahndirektion habe. Da werde er natürlich vorbringen, „dass diese Maßnahme sehr zu Lasten der Gemeinde Eching“ gehe. Das weitere Vorgehen soll dann in der Bauausschuss-Sitzung am 7. März besprochen werden.

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