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Die Malgruppe Atelier 8, zusammen mit Bürgermeister Sebastian Thaler (rechts) und Amtsvorgänger Josef Riemensberger (dahinter): (vorne, v. l.) Leiterin Siegi Läng, Hannah Märkl und Dagmar Zillgitt, (Mitte, v. l.) Elke Jung, Maria Riemensberger, Marianne Filser sowie (hinten, v. l.) Karl und Annemarie Hartung, Andrea Müller und Marianne Frege.

Hobbykünstler präsentieren 40 Exponate

Ausstellung: Malgruppe "Atelier 8" bringt Farbe ins Echinger Rathaus

Eching - Eine Bilderausstellung bringt mit Farbe und Originalität Leben ins Echinger Rathaus. Unter dem Titel „Ma(h)lzeit“ stellt die zehnköpfige Malgruppe „Atelier 8“ über 40 Exponate aus jüngster Zeit aus.

Zum wiederholten Male bringt eine Bilderausstellung Farbe und Originalität in den öffentlichen Raum und schmückt mit attraktiven Farbtupfern die weißen Wände im Foyer und im ersten Stock des Echinger Rathauses. Unter dem Titel „Ma(h)lzeit“ stellt die zehnköpfige Malgruppe „Atelier 8“ unter Leitung der Echinger Künstlerin Siegi Läng über 40 Exponate aus jüngster Zeit aus.

Gestalterisch in Erscheinung getreten sind die insgesamt zehn beteiligten Hobby-Künstler bereits als „Rathausmalgruppe“. Läng freute sich bei der Begrüßung, dass so viele Leute zur Eröffnung gekommen waren, bedankte sich bei zahlreichen Mithelfern und Sponsoren und übergab das Wort an Bürgermeister Sebastian Thaler: „Ich bin sehr froh, dass hier wieder so schöne Bilder hängen“, drückte der neue Hausherr seinen Dank aus. Als kundiger Laudator, gehören doch auch seine Frau und Tochter zu diesem lokalen Künstlerkreis, würdigte sein Vorgänger Josef Riemensberger die vielen kreativen Ideen, die sich gerade in einer Gruppe besonders gut entfalten können. Er dankte Siegi Läng dafür, so manches verborgene Talent gefördert zu haben.

Und in der Tat staunt der Betrachter über Fantasie, Experimentierfreudigkeit, Farben und Formen, mit denen die ambitionierten Freizeitmaler jeden Alters ihre Motive und Themen auf der Leinwand festhalten. Viele florale Sujets, „Tierisches“, idyllische Meeres- und Dorflandschaften, Stillleben, stimmungsvolle Sonnenuntergänge, abstrakte ebenso wie afrikanische Impressionen zeigen oft eine eigene künstlerische Handschrift.

Alle ein bis zwei Monate treffen sich die Hobby-Maler zu ganztägigen „Malzeiten“ und lassen sich unter der Anleitung ihrer Lehrmeisterin Siegi Läng animieren und inspirieren. Maria Riemensbergers zahlreichen Werken ist ein sicheres Gespür für die Schönheit der (heimischen) Natur anzumerken. Besonders „beflügelt“ zeigt sie sich dabei bezeichnenderweise von Schmetterlingen und Vögeln. Ihr Gemälde dreier lebhafter Pinguine fand im ehemaligen Unterschleißheimer Bürgermeister Rolf Zeitler einen spontanen Käufer.

Schon lange dabei ist Marianne Frege. Ihre abstrakten ebenso wie figürlichen Motive, wie etwa ein leuchtintensiver Baum vor karger Landschaft oder ein „quieklebendiges“ Schweinchen, gefallen durch farblich-stimmige Komposition. Ein Feuerwerk an Farben, einen regenbogenbunter Hingucker, dem man die Freude an der Gestaltung ansehen kann, hat als Jüngste im Bunde mit acht Jahren Nesthäkchen Hannah Märkl kreiert. Ein schönes Postkartenmotiv stellt Karl Hartungs Impression von Alt-Andreas bei der Kirschblüte dar. Eine ganz eigene Dynamik und die Originalität eines besonderen Augenblicks strahlt die von Elke Jung gemalte knackige Kirsche aus, die schwungvoll ins Wasser eintaucht.

Betrachtet werden können die Bilder zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros. Dem opulenten Buffet, das die Ausstellerinnen hergerichtet hatten, war ebenfalls die Freude am „geschmackvollen Gestalten“ anzusehen – und die köstlichen Häppchen hielten, was der äußere Eindruck versprach. Auch an einen guten Zweck wurde gedacht: Eine Tombola mit vielen schönen Preisen brachte rund 700 Euro ein.

Ulrike Wilms

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