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Ehrungen bei der CSU Eching: (von links) Thomas Kellerbauer, Erich Irlstorfer, Karl Lamprechtinger, Alexander Kosch, Yavuz Kalkan und Simon Schindlmayr.

Jahreshauptversammlung von Echings Christsozialen

Bartl und das „Miteinander“

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Die Echinger CSU hadert auch zwei Jahre nach der Wahl noch mit dem neuen Bürgermeister Sebastian Thaler. Die Jahreshauptversammlung am Donnerstag nutzte Fraktionschef Georg Bartl, um die Probleme im Gemeinderat zu erklären. Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung.

Eching – „Mein Problem ist die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Thaler“, sagte Bartl und betonte, dass die CSU in vielen Fragen nicht prinzipiell gegen den Rathauschef stimme. „Wir müssen miteinander auskommen“, sagte der Fraktionsvorsitzende, „aber wir vertreten 32 Prozent der Echinger Bürger.“ Er betonte, dass seine Fraktion sich – mit Blick auf die Gemeinderatswahl 2020 – zeigen müsse: „Wir stellen uns unseren Aufgaben und wollen uns profilieren.“

Ortschef Yavuz Kalkan berichtete, dass die CSU mit Sonntagsfrühschoppen in den Ortsteilen den Dialog mit den Bürgern suche. Dazu passte auch eine Infoveranstaltung zu der gewünschten Bahnunterführung, „die uns als Thema noch sehr bewegt“. Er machte aber auch deutlich, dass der 81 Mitglieder starke Ortsverband nicht nur den politischen Fragen nachgehe, sondern auch mit Veranstaltungen für Familien den Menschen Freude bereiten wolle.

Ein bisschen wählen durften die Gäste der Jahreshauptversammlung auch. Bernhard Wallner, Thomas Kellerbauer, Bruno Hirschbolz, Karl Lamprechtinger, Robert Hiermansperger, Josef Riemensberger, Helma Kaiser, Yavuz Kalkan und Anita Kellerbauer wurden als Delegierte für die Kreisvertreterversammlung zur Europawahl 2019 bestimmt.

Früher wird es schon ernst für den Echinger Simon Schindlmayr, der sich bei der Bezirkstagswahl am 14. Oktober (parallel zur Landtagswahl) wieder um das Direktmandat bewirbt. Er zeigte sich hochmotiviert bei seinem Heim-Ortsverband und bat um die Unterstützung in den nächsten Monaten. Ein weiterer Gastredner war MdB Erich Irlstorfer, der sich als pflegepolitischer Sprecher von CDU/CSU vorstellte. Er warb um seine Idee eines gesellschaftlichen Jahres, bei dem junge Menschen sich in der Pflege, als Erzieher, bei der Bundeswehr oder in Hilfsorganisationen engagieren sollen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gab es auch einige Ehrungen verdienter Mitglieder. An der Spitze stand Max Eichinger, der seit 40 Jahren dem Ortsverband angehört. Ehrungen für je 30 Jahre erhielten Karl Lamprechtinger, Peter Sasse und Herbert Krimmer. Seit zehn Jahren gehören Alexander Kosch sowie Dagmar und Günter Zillgitt der CSU Eching an.

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