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Brass Wiesn: Paradiesische Zustände für Blasmusik-Fans und andere Besucher sollen auch 2019 auf dem Echinger Freizeitglände herrschen.

Die Nächte werden kürzer

Brass Wiesn 2019: Eching gibt Festival Grünes Licht - und stellt Regeln auf

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Die Fans dürfen sich freuen: Die Gemeinde Eching hat das Brass Wiesn Festival wieder genehmigt. Im Jahr 2019 gibt es allerdings manche Änderung.

Eching – Einige Bands haben bereits zugesagt, viele Karten wurden schon verkauft – und nun ist die Durchführung der Echinger Brass Wiesn 2019 auch offiziell in trockenen Tüchern. Einstimmig votierte der Haupt- und Finanzausschuss für das zum siebten Mal veranstaltete Open-Air-Festival vom Donnerstag, 1., bis Sonntag, 4. August, 2019.

Gegenüber dem Vorjahr bleiben die Ausstattung und Aufteilung des Geländes sowie die Musikspielzeiten fast unverändert. Am Freitag- und Samstagabend gibt es jeweils eine halbe Stunde weniger Livemusik: Zapfenstreich ist um zwei statt 2.30 Uhr. So dürfen sich auch die Echinger selbst auf das bewährte viertägige Sommerhighlight im Freizeitgelände freuen.

Obergrenze für Besucherzahlen festgelegt

Perspektivisch möchte der Veranstalter, die Sonnenrot GmbH aus Traunstein, die Größe der Veranstaltung auf bis zu 15.000 Besucher auslegen. Diese Größenordnung, so erläuterte Bürgermeister Sebastian Thaler den Ausschussmitgliedern, sei nach Ansicht der beauftragten Sicherheitsfirma auf dem weitläufigen Gelände durchaus verträglich und vertretbar. Nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten würde die „Location“ sogar 20.000 Besucher gut verkraften. Aber das steht nach Aussage von Geschäftsführer Alexander Wolff gar nicht zur Debatte: Eine weitere Aufstockung der Kapazitäten sei nicht geplant.

Dagegen setzen die Brass- Wiesn-Macher verstärkt auf ein Programm „abseits der großen Bühnen“ mit diversen Ruhe- und Aktionszonen, das insbesondere auch das eher untypische Festivalpublikum ansprechen soll – also Kinder, Familien und ältere Gäste. Als Ideen werden Workshops genannt – vom Jodeln bis zum Schuhplatteln. Und noch eines ist den Veranstaltern wichtig: Konzeptionell möchte man den urigen Charakter der Brass Wieen behalten – und auch der bisherige Altersdurchschnitt von 32,7 Jahren soll nicht nach unten korrigiert werden.

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