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Auf Tuchfühlung mit Stars wie Didi Hallervorden gingen die Echinger Miniköche bei ihrem Ausflug nach Berlin.

Miniköche gehen in die nächste Runde

Brutzeln wie die Chefköche

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Gemüse schnippeln, mit Bratpfannen hantieren, brutzeln, dass es nur so zischt: Viele Kinder haben Spaß in der Küche. Diese Leidenschaft wird seit vielen Jahren im Echinger Miniköcheclub gefördert. Im Oktober gehen die Kleinen wieder an den Start.

Eching – Einmal im Monat treffen sich die Miniköche Eching, um einer für Kinder gar nicht so außergewöhnlichen Leidenschaft nachzugehen: dem Kochen. Die Miniköche, das ist ein europaweites Projekt, das bei kleinen Hobbyköche die Lust wecken soll, dieses Hobby später mal zum Beruf zu machen.

In Eching geht im Oktober bereits der vierte Jahrgang der Miniköche an den Start. Die IHK-zertifizierte Ausbildung dauert zwei Jahre. In insgesamt 20 Treffen werden Kinder im Alter zwischen neun und zwölf Jahren auf altersgerechte Art in die Grundlagen und Geheimnisse der gesunden und professionellen Küche eingeführt – fachmännisch begleitet von Christiane Jenkins und Christopher Riemensberger vom Hotel Olymp in Eching. Dort finden auch die theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten statt, ebenso wie in der Echinger Grundschule, im Weko-Küchenfachmarkt, bei Partyrent und einigen anderen Gastronomiebetrieben im Wechsel. Als Sponsoren beteiligen sich die Gemeinde, die Echinger Fachbetriebe, die Barmer, die Freisinger Bank und die Sparkasse. Michael-J. Fuchs, Leiter der Barmer, war selbst schon einige Male bei so einer Unterrichtseinheit dabei – und ist begeistert. „Die Kinder lernen hier auf eine ganz charmante Art den guten Umgang mit Lebensmitteln“, erzählt er.

Zwiebelschneiden, Spargelschälen: Das beherrschen die Kleinen nach den zwei Jahren wie selbstverständlich. Da wird auch mal ein Ausflug auf den Viktualienmarkt gemacht, wo die Miniköche dann erfahren, dass es eine Mango für zwei, aber auch eine für acht Euro zu kaufen gibt. „Einmal waren wir im Rewe-Auslieferungslager im Kühlhaus“, erzählt Fuchs. Die Kleinen seien erstaunt darüber gewesen, wie man bei dieser Kälte arbeiten kann.

Die Eltern der kleinen Köche zahlen für die zwei Jahre einmalig 150 Euro. Dafür werden die Kinder eingekleidet wie die Profiköche. Kosten für Lebensmittel, Ausflüge sind inbegriffen. Zudem bekommen die Mädchen und Buben ein eigenes Messer, einen professionellen Sparschäler, ein Spätzlebrett mit Schaber und einen Hartschalenkoffer für die Kochutensilien. Die aktuellen Miniköche waren sogar bei einer DEHOGA-Veranstaltung in Berlin, wo sie unter anderem auf Didi Hallervorden trafen.

Wer dabeisein möchte, wendet sich mit einem kurzen Motivationsschreiben und dem Lebenslauf an info@goldentulipolymp.de. Mehr Infos auf www.minikoeche.de.

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