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Auch seine 24 Gemeinderatskandidaten hat der Echinger CSU-Ortsverband am Freitagabend aufgestellt.

Aufstellungsversammlung der Christsozialen

„Eching zuerst“: CSU schickt Nora Kusch ins Bürgermeister-Rennen

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Nora Kusch will Echings Bürgermeisterin werden. Mit 24 von 24 Stimmen wurde sie bei der CSU-Aufstellungsversammlung nominiert.

Eching – Sie hat den CSU-Mitgliedern ihren „vollsten Einsatz“ versprochen: Nora Kusch, 45 – die Frau, die für die Echinger Christsozialen ins Rennen um den Bürgermeisterposten geht. Am Freitagabend wurde die Rechtsanwalts-Fachangestellte im Pfarrsaal zu St. Andreas mit 24 von 24 möglichen Stimmen gekürt. Einstimmig wurde auch die Bewerberleiste um die Gemeinderatssitze verabschiedet.

Eching, so sagte Kusch in ihrer Bewerbungsrede, brauche „Ideen und Personen, die anpacken und Visionen haben“. Die Frau, die seit 2007 in Eching wohnt und Mitglied im Ortsvorstand ist, will, sollte sie gewählt werden, die Zusammenarbeit mit ihren Stellvertretern, den Gemeinderäten und Mitarbeitern in Rathaus verbessern. Denn: „Eching zuerst!“, das sei ihre Prämisse.

Windrädern im Gemeindegebiet steht Kusch „mit Vorsicht“ gegenüber

Themen, bei denen sie etwas voranbringen wolle, gibt es viele: Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, eine behindertengerechte Infrastruktur, Klimaziele definieren und umsetzen, Entwicklungsplanungen voranbringen, geordnete Finanzverhältnisse, kommunaler Wohnungsbau, ein runder Tisch für Handwerksbetriebe, stärkere Bürgerbeteiligung, Vereins- und Kulturförderung zählte Kusch auf. Dem Bau von Windrädern im Gemeindegebiet stehe sie „mit Vorsicht“ gegenüber, würde in diesem Fall ein Bürgerbegehren beziehungsweise einen Bürgerentscheid anregen. Und vor allem: „Ich will die Bürgermeisterin für alle sein.“

Zumindest wäre sie die Bürgermeisterin für die 24 Anwesenden, die Kusch einstimmig zu ihrer Kandidatin wählten. Kusch nimmt auch Platz 1 der 24-köpfigen Liste ein, mit der die CSU im Echinger Gemeinderat möglichst viele Sitze ergattern will. Auf Platz 2 steht der amtierende Gemeinderat Thomas Kellerbauer, derzeit 3. Bürgermeister, von 2013 bis 2017 der Ortsvorsitzende der Echinger CSU. Sein Thema: Ökologie und Ökonomie mehr zusammenzubringen. Platz 3 nimmt Bernhard Wallner ein, ebenfalls amtierender Gemeinderat, der als „Vereinsmensch“ vor allem alle Ortsteile gleich stärken wolle. Platz 4 gehört Kerstin Rehm, von 2005 bis 201 CSU-Chefin in Eching, von 2008 bis 2014 schon Gemeinderätin, die sich – und zwar per Videobotschaft aus Berlin – für eine nachhaltige Politik einsetzen will, die sich stets an den Bürgern orientiere.

Robert Hiermansperger: Nicht nur reden, auch mal machen!

Auf Platz 5 steht der Name von Julian Heike, 32, der seit 2016 in Eching wohnt, und sich für bessere Netzwerke und Schnittstellen vor allem auch zwischen Jung und Alt einsetzen würde. Die Plätze 6 bis 9 gehören amtierenden Gemeinderäten, ebenso wie der letzte: Robert Hiermansperger forderte „nicht immer nur reden, reden, reden, sondern auch mal machen“.

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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