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Am Sonntag fällt die Entscheidung

Bürgermeisterwahl in Eching: Thaler oder Kellerbauer

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Eching – Allzu viel Zeit hatten die Echinger dieses Mal nicht, die beiden Kandidaten kennenzulernen: Nicht einmal drei Monate dauerte der Wahlkampf, den sich der von der SPD nominierte Sebastian Thaler und CSU-Anwärter Thomas Kellerbauer lieferten. Am Sonntag entscheiden die Wähler, wer neuer Bürgermeister wird.

Seit die Amtszeit des damaligen Rathauschefs Joachim Enßlin 1992 vorschnell zu Ende gegangen ist, wird in der Gemeinde unabhängig von der allgemeinen Kommunalwahl das Bürgermeister-Kreuzerl gemacht. Deshalb sind am Sonntag von 8 bis 18 Uhr exakt 10.650 Echinger aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Tun können sie das in 14 Wahllokalen – neun mit Urne, fünf für die Briefwahl. 

Sebastian Thaler ist der Hoffnungsträger eines Bündnisses rund um die SPD.

Und während anderswo dem letzten EM-Viertelfinalspiel (21 Uhr) entgegengefiebert wird, herrscht in Eching bereits drei Stunden vorher Hochspannung: Da schließen nämlich die Wahllokale. Bürger, die die Resultate der Stimmenauszählung nicht alleine daheim vor dem Computer (www.eching.de) verfolgen wollen, können gerne ins Rathaus kommen, wo sowohl im Foyer als auch im ersten Stock ein politisches Public Viewing stattfindet. Im Rathaus geht man davon aus, gegen 19 Uhr ein ziemlich verbindliches Ergebnis präsentieren zu können. 

Thomas Kellerbauer (CSU) will direkter Nachfolger von Josef Riemensberger werden.

Ob nun Thomas Kellerbauer, der die Rückendeckung der Christsozialen hat, gewinnt, oder sein Kontrahent Sebastian Thaler, den neben der SPD auch die BfE, die Echinger Mitte und die Grünen unterstützen – noch bis Ende August hat Amtsinhaber Josef Riemensberger (CSU) im Rathaus das Sagen. Er hatte sich nach einer längeren Bedenkzeit entschieden, „aus ganz persönlichen Gründen“ nicht mehr anzutreten. Riemensberger blickt auf eine 18-jährige Amtszeit zurück.

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