Den Verbesserungen für die Buslinie 690 stimmte der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching am Donnerstag zu.
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Den Verbesserungen für die Buslinie 690 stimmte der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching am Donnerstag zu.

Zweckverband begrüßt neue Vorschläge

Buslinie 690: Verbesserungen für Eching und Neufahrn in greifbarer Nähe

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Seit vielen Jahren kämpfen die Gemeinden Eching und Neufahrn, vor allem auch der Neufahrner ÖDP-Gemeinderat Florian Pflügler, für ein verbessertes und verbreitertes Angebot auf der Buslinie 690, die die S-Bahnhöfe Eching und Neufahrn an die U-Bahn beim Forschungszentrum Garching anbindet. Jetzt ist man dem Ziel ganz nahe.

Neufahrn/Eching – Der Zweckverband Versorgungs- und Verkehrsbetriebe Neufahrn/Eching hat am Donnerstag die von Landkreis und MVV vorgeschlagenen Verbesserungen einstimmig befürwortet. Der Echinger Gemeinderat hatte seine positive Stellungnahme bereits abgegeben, am Donnerstag folgte also der Zweckverband.

Endgültige Entscheidung treffen der Kreistag und der MVV

Im April soll und wird der Neufahrner Gemeinderat nachziehen. Die endgültige Entscheidung freilich würden der Freisinger Kreistag und der MVV treffen, merkte Verbandsvorsitzender Sebastian Thaler am Donnerstag an. Und was soll nun also kommen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2021? An den Wochentagen von Montag bis Freitag wird ein durchgehender 20-Minuten-Takt eingeführt, zudem wird es zusätzliche Fahrten in den Morgen- und Abendstunden geben. An den Samstagen wird die Linie 690 künftig im 60-Minuten-Takt verkehren, abends und morgens werden mehr Fahrten durchgeführt. Und schließlich soll an den Sonntagen ebenfalls im Stundentakt zwischen 9 und 18 Uhr die Linie 690 verkehren.

Ein Vorteil: Ein durchgehender 20-Minuten-Takt

Die Vorteile dieser Neuregelung: Ein durchgehender 20-Minuten-Takt lasse sich leichter einprägen und schaffe zusätzliche Kapazitäten, mehr Arbeitnehmer im Gewerbegebiet könnten das Angebot wahrnehmen, samstägliche Öffnungszeiten des Einzelhandels im Gewerbegebiet würden dann auch abgedeckt. Unstrittig im Zweckverband war zudem, dass man die Fahrplanverbesserung inklusive Sonntagsbedienung unterstütze, auch wenn das für beide Gemeinden pro Jahr um ein paar Tausend Euro teurer wäre. In dieser Variante werden die beiden Kommunen nun jeweils zwischen 53 000 und 64 000 Euro mehr pro Jahr bezahlen müssen.

Änderung der Linienführung nötig

Damit der Fahrplan künftig eingehalten werden kann, muss vor allem in Eching die Linienführung geändert werden: Die schwach genutzten Haltestellen Heidestraße, Theresienstraße und Waagstraße werden nicht mehr angefahren. In Neufahrn dürfte die Haltestelle Polizei künftig entfallen. Die Anregung von Christoph Gürtner, die Firmen im Gewerbegebiet „proaktiv“ in einem Schreiben über die Verbesserungen und Neuerungen zu informieren, um so noch mehr Resonanz für die Linie 690 generieren zu können, wurde von den Bürgermeistern Franz Heilmeier und Sebastian Thaler für gut und sinnvoll befunden.

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