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Über seine berufliche Zukunft will Echings Bürgermeister Sebastian Thaler am Donnerstag in einer Pressekonferenz Auskunft geben.

Geht er oder will er bleiben: Bürgermeister Thaler macht es spannend

Will er Bürgermeister von Eching bleiben oder zieht es ihn zurück in die Wirtschaft: Sebastian Thaler macht es spannend. Ihm bieten sich gleich mehrere Optionen.

Eching – Wird im kommenden Jahr zum Termin der Kommunalwahl im März auch in Eching auch ein neuer Bürgermeister gewählt? Und kandidiert Bürgermeister Sebastian Thaler dann 2020 erneut? Oder führt er stattdessen seine sechsjährige Amtszeit, die regulär noch bis 2022 dauert, zu Ende? Die Beantwortung dieser Fragen wird in der Bevölkerung und insbesondere im Ratsgremium mit großer Spannung erwartet.

Wie sich der Echinger Bürgermeister entscheidet, gibt Thaler in einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag im Echinger Interimsrathaus an der Fürholzer Straße bekannt. Grund auch: Ende September läuft die Frist ab, bis dahin kann man die Zusammenlegung der beiden Wahlen (Gemeinderat und Bürgermeistger) in Eching beantragen.

Thaler macht es spannend: Früher hat er oft zu viel verraten

Im Vorfeld der Pressekonferenz teilte der Gemeindechef auf Nachfrage mit, dass es von seiner Seite keinerlei weitere Auskünfte geben werde. Thaler: „Was die Zeitungen an Mutmaßungen schreiben, kann ich nicht beeinflussen.“ In der Vergangenheit hatte er sich durch seinen Offenheit in persönlichen Gesprächen, auch mit Vertretern der Presse und der daraus folgenden Berichterstattung, einigen Ärger eingehandelt. Zum einen hatte sich der Gemeinderat übergangen gefühlt, zum anderen war wiederholt öffentlich über rein private Dinge diskutiert worden, die nichts in den Medien verloren hätten.

Für seine Entscheidung, ob er – wie angedacht – 2020 eine Synchronisierung der beiden Wahlen einleiten wird, spielen beim 33-jährigen Thaler auch versorgungstechnische Fragen eine zukunftweisende Rolle. Zum einen geht es um die Anrechnung seines kommunalpolitischen Amts auf die Rente, zum anderen, wann der richtige Zeitpunkt einer möglichen Rückkehr in die freie Wirtschaft ist.

Rathaus oder Siemens: Thaler könnte zurück in den alten Job

Bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Siemens, bei dem der studierte Betriebswirt und Diplom-Kaufmann erfolgreich als Projektleiter im Bereich „Automatisierungstechnik“ tätig war, besteht gegenwärtig eine Rückkehr-Garantie.

Das bewegt den Landkreis Freising außerdem: Der Krones-Konzern plant einen umfangreichen Stellenabbau. Davon dürfte wohl auch das Werk in Attaching betroffen sein. Zum Schutz der Bürger: Grüne fordern auf der A92 bei Moosburg Tempolimit. Weil sie alleinerziehend ist, findet Antonia J. keine Wohnung. Doch die Hoffnung mag die zweifache Mama nicht aufgeben. 

Ulrike Wilms

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