Bestens gerüstet sowohl aktuell als auch für die Nach-Corona-Zukunft fühlen sich Willi Palm (5. v. l.) und seine McDonald’s-Mitarbeiter.
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Bestens gerüstet sowohl aktuell als auch für die Nach-Corona-Zukunft fühlen sich Willi Palm (5. v. l.) und seine McDonald’s-Mitarbeiter.

Das Motto: „Die Zukunft kann kommen“

„Ich habe Ketchup im Blut“: Franchisenehmer Willi Palm baut Echinger McDonald’s-Filiale in Rekordzeit um

Nicht einmal zwei Monate nach der Übernahme der McDonald‘s-Filiale in Eching-Ost ist das Restaurant komplett umgebaut - der „Normalbetrieb“ läuft wieder.

Eching – „Die Zukunft kann kommen“ – das ist die Botschaft von Willi Palm, der als Franchisenehmer am 1. Dezember die Echinger Filiale von McDonald’s im Industrie-Gebiet Eching-Ost an der Dieselstraße übernommen hat. Nicht einmal zwei Monate später wurde nach Komplett-Umbau des Restaurants einschließlich eines vergrößerten und verschönerten Außenbereichs der „Normalbetrieb“ wieder aufgenommen – nach nur zehntägiger Renovierung.

50 Arbeitnehmer, die meisten aus Eching und der Region

„Das war schon eine Herausforderung“ sagt Palm im Rückblick und blickt sich zufrieden im neuen und weiträumig gestalteten Restaurantbereich mit den neuen Bestellterminals um. Das Angebot in Corona-Zeiten beschränkt sich aktuell freilich auf den Abholservice „to go“ und Drive-in. „Bei Letzterem sind wir mit den digitalen Boards deutschlandweit auf dem neuesten Stand“, freut sich Palm, der in insgesamt sieben Niederlassungen des Fast-Food-Riesen 300 Mitarbeiter beschäftigt. In Eching sind es 50 Arbeitnehmer. „Die meisten kommen aus der Gemeinde und der nahen Umgebung“, betont der Geschäftsmann. Entlassungen in Coronazeiten habe es bei ihm nicht gegeben, dank der staatlichen Hilfe durch das Kurzarbeitergeld. „Dafür sind wir dankbar, aber natürlich leiden wir alle unter Corona“, so der Filialleiter.

Das Restaurant verfügt nach dem Umbau über 106 Sitzplätze, zusätzliche Spielmöglichkeiten für Kinder und auch eine verbesserte Aufenthaltsqualität auf der Freiluftterrasse mit 50 Plätzen. Mehr Genuss verspricht eine Siebträger-Kaffeemaschine, mit der die Filialen ausgestattet werden. Zum Firmenkonzept, mit dem McDonald’s und seine Franchisenehmer seit knapp fünf Jahren für das „Restaurant der Zukunft“ auf- und umrüsten, gehört ein optimiertes, sprich voneinander getrenntes Küchen- und Bestellsystem, bei dem Gäste viele Produkte individuell nach ihrem Geschmack variieren können. Daneben setzt Palm auf ein großzügiges und aufgelockertes Ambiente drinnen wie draußen, denn dicht an dicht wolle auch nach Corona gewiss niemand mehr bei entspannten Mahlzeiten beieinandersitzen, ist er sich sicher.

„Mein persönliches Highlight ist die App“

Vor allem die digitalen Bestellmöglichkeiten seien unverzichtbar geworden, und nach Palms Erfahrung kämen mittlerweile Jung und Alt gut damit klar. „Mein persönliches Highlight ist die App. Einfach die Bestellung via Smartphone aufgeben und am Restaurant abholen“, erläutert er. Parallel dazu hat der Kunde die Wahl, seine Essenswünsche an einem digitalen Bestellterminal einzugeben oder auch, wie gewohnt, eine persönliche Bestellung an der Theke aufzugeben.

„Ich habe Ketchup im Blut und glaube an die Marke“, beschreibt Palm seine Firmenfindung und verbreitet trotz Corona Optimismus: „Diese Zeit wird vorbeigehen.“

Ulrike Wilms

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