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Gleich zwei Bänder durften die Bürgermeister Sebastian Thaler und Dietmar Gruchmann (v. l.) durchschneiden.

Neue Trasse ist drei Kilometer lang

Radweg Eching-Garching eröffnet: Fünf Jahre lang geplant, in drei Monaten gebaut

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Der lang ersehnte Radweg zwischen Eching und Garching wurde jetzt eingeweiht. Dabei mussten gleich zwei Bänder durchtrennt werden.

Eching/Garching – Gut 50 Interessenten, darunter Stadt- und Gemeinderäte sowie Vertreter des ADFC, waren trotz unwirtlichen Wetters auf der nun durchgehend fertiggestellten Radverbindung aus beiden Richtungen an die Ortsgrenze gekommen. Dort durchschnitten die Gemeindeoberhäupter gleich zwei Einweihungs-Bänder: einmal in Richtung Eching und einmal nach Garching.

Sebastian Thaler ließ bei seiner Begrüßung kurz die Schwierigkeiten Revue passieren, die der „überfälligen“ Fertigstellung der seit 2014 in Planung befindlichen, knapp drei Kilometer langen Radlstrecke im Wege standen. Auf Teilstrecken im Zuge des Kieswerksumzugs der Münchner Kiesunion bereits umgesetzt, ließ deren Komplettierung rund fünf Jahre auf sich warten, weil sich ein Echinger Landwirt lange Zeit geweigert hatte, einen zur Fertigstellung erforderlichen Streifen Grund für ein Teilstück von 400 Metern abzutreten (wir haben berichtet).

1,2 Millionen kostet die rund drei Kilometer lange Trasse

Doch dafür ging es jetzt umso schneller: Zügiger als erwartet (als offizieller Fertigstellungstermin galt der 31. Oktober) wurde die 1,2 Millionen Euro teure Baumaßnahme in gut dreimonatiger Bauzeit erfolgreich abgeschlossen. Für die Verbindung wurden auch staatliche Fördermittel in Höhe von 660000 Euro bewilligt, wie Thaler berichtete. Er bezeichnete es angesichts der aktuellen Verkehrsdiskussion als „großen Schritt und schönes Signal, nicht nur zu reden, sondern auch etwas auf den Weg zu bringen“. Außerdem äußerte er die Hoffnung, dass nun mehr Pendler vom Auto aufs Rad umsteigen. Schließlich sei jetzt auch die TU Garching durchgängig auf Radwegen erreichbar.

Sein Garchinger Amtskollege Dietmar Gruchmann dankte der Gemeinde Eching für ihre Federführung bei der Baumaßnahme und stellte die gute interkommunale Zusammenarbeit heraus. Bei der Radwegverbindung handele es sich um eine praktische Umsetzung und keine „theoretische Trasse“, wie er mit einem kleinen Seitenhieb auf das in Planung (fest)steckende Radschnellwegenetz anmerkte. Letztlich gehe es um die „Verbindungen zwischen den Menschen“, so Gruchmann.

Mit einem Fahrradkorso, vorneweg das bürgermeisterliche Tandem, ging es dann aufs Gelände der Kiesunion, wo die Teilnehmer in der Halle zu einem Imbiss eingeladen waren. Trinkbare Radler inklusive.

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