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Es ist angerichtet: (v. l.) Echings Rathauschef Sebastian Thaler mit Benjamin Gütt und Monika Kretsch.

„Pure Cuisine“ kommt ins Echinger Bürgerhaus

Ab Ende April: Essen zum Wohle der Gemeinde

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Ende April beginnt ein neues Kapitel der Bürgerhaus-Gastronomie: Unter dem Namen „Pure Cuisine“ wollen Pächterin Monika Kretsch (60) und Geschäftsführer Benjamin Gütt (27) gastronomische Erfolgsgeschichte schreiben.

Eching – Dafür bringt das seit rund zwei Jahren eingespielte Team gute Voraussetzungen mit. Beide verfügen über vielseitige Berufserfahrungen und stellen diese aktuell im „Gavesi“ unter Beweis, das Kretsch seit einem Jahrzehnt in Ismaning führt. Der Betrieb läuft als Unternehmen mit den Standbeinen Lokal und Catering/Eventgastronomie und verfügt über genug Mitarbeiter – neben dem bis zu 15-köpfigen Stammpersonal auch über einen Pool flexibler Servicekräfte. Nun finden Kretsch und Gütt in Eching passende Voraussetzungen vor, um mit ihrem Team das renovierte Restaurant mit neuem Zugang zu Sonnenterrasse und Biergarten, die Saalbewirtung und das auswärtige Catering aus einer Hand fortzusetzen.

Über eine Firmeninsolvenz in die Gastronomie gerutscht

Als Quereinsteigerin war die in Dachau lebende Angestellte einer dortigen Steuerkanzlei bei der Abwicklung einer Firmeninsolvenz bei einem Catering-Unternehmen eher zufällig in die Gastronomie hineingerutscht – und hatte so eine neue berufliche Heimat gefunden. Eching und das Bürgerhaus haben beruflich schon mehrfach ihren Weg gekreuzt. Als kurioses „Deja-vu“ darf ihre erste Kontaktaufnahme und Bewerbung als Bürgerhauswirtin vor gut zehn Jahren gelten: „Aber damals haben die Konditionen nicht gepasst“, erläuterte Monika Kretsch – und eröffnete stattdessen das „Gavesi“. Dieses gehört interessanterweise zu den Caterern, die immer einmal wieder bei größeren Events für die Saalbewirtschaftung des Bürgerhauses verantwortlich zeichnen – angefangen bei dessen Wiedereröffnungsfeier 2013 oder erst jüngst beim Inthronisationsball der Heidechia.

Gütt, der in Wasserburg wohnt, hat sein Metier in seiner Ausbildung zum Koch, die er in der Schweiz absolvierte, von der Pike auf gelernt. Dabei konnte er auch Sterneköchen über die Schulter schauen. Während mehrerer „Auslandseinsätze“ hat er Erfahrungen in alpenländischen Gefilden gesammelt, die er in die Speisekarte des Bürgerhauses einbringt.

Mischung aus bayerischer und internationaler Küche

„Pure Cuisine“ setzt dabei auf eine frische, saisonal ausgerichtete Mischung aus bayerischen Schmankerln und internationalen Gerichten. Obst, Gemüse und Fleisch stammen weitgehend von regionalen Lieferanten. Und dabei kommen auch keine Instant- und Fertigprodukte auf die Teller, wie Gütt versicherte. Suppen, Saucen und Dressings seien „hand- and homemade“. „Je öfter wir im Hause ein- und ausgehen, desto wohler fühlen wir uns“ so Kretsch. Gerne will sie auch auf Wünsche der Echinger eingehen. Und auch einer Verstärkung das Gaststätten- und Cateringteams mit ortsansässigen Kräften steht sie positiv gegenüber.

Bürgermeister Sebastian Thaler appellierte an die Bürger, das kulinarische Angebot fleißig anzunehmen, nicht nur zum Wohle der Wirte, sondern – mit Blick auf die umsatzabhängige Pacht – auch zum Profit der Gemeinde. Als Termin für ein erstes Kennenlernen der Bürger mit den neuen Wirten ist dasFrühjahrsschau-Wochenende am 25. und 26. April geradezu prädestiniert.

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