Eine Baustelle
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Für einen Wohnkomplex an der Dietersheimer Straße gab es nun vom Echinger Gemeinderat Grünes Licht. (Symbolfoto)

An der Dietersheimer Straße

Echinger Wohnkomplex darf gebaut werden: Lösung für Parkplatzsituation gefunden – CSU kritisiert „Freikauf“

  • Ulrike Wilms
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Grünes Licht für ein vormals umstrittenes Bauvorhaben: Der Gemeinderat Eching hat jetzt einen Wohnkomplex abgesegnet - gegen die Stimmen der CSU.

Eching – Für einen Wohnkomplex neben der Musikschule an der Dietersheimer Straße in Eching brachte eine Planänderung für den Standort der Parkplätze das nötige gemeindliche Einvernehmen. In der vorherigen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wurde das Projekt noch abgelehnt, weil die Situierung von vier oberirdischen Senkrechtparkplätzen entlang der Dietersheimer Straße mehrheitlich als zu unübersichtlich und gefährlich eingeschätzt wurde.

Änderung findet Anklang

Nun haben die Architekten als Alternativlösung eine Situierung von drei Parkplätzen im rückwärtigen Teil des Baugrunds an die parallel zur Dietersheimer Straße verlaufenden Sportplatzstraße erarbeitet. Der vorgeschlagenen Änderung wurde im Ausschuss schließlich mit 8:2 Stimmen das Einvernehmen erteilt.

Bereits in der vorausgegangenen Diskussion im Gremium waren Bauwerber und Planer signalisiert worden, dass man aufgrund der naheliegenden, fußläufig gut erreichbaren öffentlichen Parkplätze an der Dreifachturnhalle und dem Sportgelände eine Ablösezahlung für einen der Stellplätze würde akzeptieren können. Dem trug der Mehrheitsbeschluss von Bürgermeister, SPD, FW, Grünen und Bürger für Eching dann auch Rechnung.

„Viel zu massiv“ für den Standort

Unverändert kritisch wird hingegen das Bauvorhaben von der CSU gesehen: Georg Bartl und Bernhard Wallner votierten gegen die beschlossene Stellplatzablöse. Bartl fürchtet vor allen Dingen, dass das – nur in Ausnahmefällen angewandte – Instrumentarium eines „Parkplatz-Freikaufs“ Schule machen und beispielsweise bei weiteren Bauvorhaben ebenfalls eingefordert werden könnte.

Er erinnerte in diesem Zusammenhang an eine anstehende Wohn- und Geschäftsanlage an der Kreuzung Untere Hauptstraße/Paul-Käsmeier-Straße. Bartl äußerte die Meinung, dass die Wohnanlage an der Dietersheimer Straße, die er für diesen Standort als „viel zu massiv“ bezeichnete, zur Erfüllung der Stellplatzsatzung entsprechend verkleinert werden müsse.

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