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Wartete auf seinen Einsatz: Der Nachwuchs der Kindertagesstätte Regenbogen war für die musikalischen Eröffnung des Echinger Christkindlmarktes verantwortlich.

Ein Hauch von Winterzauber

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Um Punkt drei Uhr am Samstag des 2. Advent war es soweit: „Wenn die Kirchenglocke von Sankt Andreas aufhört zu läuten, sind wir dran“, wussten die Kinder des Kindertagesstätte Regenbogen, die mit der musikalischen Eröffnung des Echinger Christkindlmarktes auf dem Bürgerplatz eine ganz wichtige Rolle übernommen hatten.

Eching Nicht nur ihren Eltern und vielen Besuchern gefiel die freundliche Begrüßung mit den frischen jungen Stimmen, sondern auch Bürgermeister Sebastian Thaler und dem Nikolaus. Von Letzerem gab es für die kleinen Sänger eine Belohnung aus dem großen Jutesack. Großzügig verteilte der freundliche Mann im roten Mantel und mit weißem Rauschebart seine kleinen Gaben auch an alle anderen Kinder, die zusammen mit ihren Eltern das kalte, aber freundliche Winterwetter für einen Bummel nutzten.

„Schneeflöckchen, Weißröckchen“ hatten die Mädchen und Buben unter anderem angestimmt. Und tatsächlich wurden die rund drei Dutzend hübsch geschmückter Buden mit einer dünnen Schicht Pulverschnee zart überzuckert, was dem von vielen Tannenbäumen umrahmten adventlichen Markt mit seiner schönen Mischung aus Leckerem, kleinen Geschenkartikeln und kunstvollen Handarbeiten, einen Hauch von Winterzauber verlieh. Fast ebenso weihnachtlich wie die Budendeko war der eine oder andere Standlbetreiber bekleidet – und man sah, neben warmer Winterkleidung, auch viele rote Zipfelmützen in den Ständen. Sie gehörten überwiegend guten alten Bekannten aus der Gemeinde, Privatleuten ebenso wie Vertretern von Vereinen, Geschäften und Einrichtungen.

Erstmals dabei waren die jungen Damen des neu gegründete Madlvereins „Wuide Herzen“, die zum Erwärmen Kartoffelsuppe oder Hochprozentiges im Angebot hatten. Etliche Teilnehmer warben dabei nicht nur in eigener Sache, sondern wie der AK Entwicklungshilfe, der Lions Club, die Tafel oder Unicef, auch für den guten Zweck, sammelten Spenden für Bedürftige – daheim ebenso wie in der Dritten Welt.

Ausnahmslos alle Verkäufer verbreiteten gute Laune und luden zum Verweilen, Schauen, Plaudern und Genießen ein. Warm ums Herz (und um die Füße) wurde es den Besuchern bei weihnachtlichen Lesungen im kleinen Hexenhaus. Stimmungsvoller Bläserklang der jugendlichen Musiker des Musikvereins Sankt Andreas wehte zusammen mit einem Hauch von Kerzenwachs und Tannengrün, durchmischt mit den verführerischen Düften nach Waffeln, Würstln und Glühwein durch die Budengassen.

Nach Einbruch der Dunkelheit zeigte sich der Weihnachtsmarkt von seiner strahlenden Seite – und man konnte an offenen Feuerstellen und unter wärmenden Heizstrahlern ein wenig die staade Zeit verspüren. 

Fortsetzung am 3.-Advent-Wochenende: Dann hat der Echinger Christkindlmarkt am Samstag, 16. Dezember, von 17 bis 20 Uhr sowie am Sonntag, 17. Dezember, von 16 bis 19 Uhr rund um den Theatergarten am Bürgerplatz in einer verkleinerten, heimeligen Version geöffnet. Für Speis und Trank und ein romantisches Ambiente mit offenen Feuerstellen ist gesorgt.

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