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Mit sechs Stundenkilometern gegen die Wand: Der Gurtschlitten-Simulator des ADAC machte es möglich.

Blaulichttag in Eching

Ein Rettungseinsatz, der Spaß macht

Welches Kind träumt nicht davon, sich in ein echtes Polizeiauto setzen zu dürfen? Beim Echinger Blaulichttag war das wieder möglich – neben vielen anderen Attraktionen für Jung und Alt.

Eching – Von gruselig geschminkten Wunden über Rettungsvorführungen – die Waagstraße verwandelte sich vergangenen Sonntag in einen echten Einsatzort. Doch Angst musste keiner haben, denn an die Veranstaltung sollte in erster Linie Spaß machen und informativ sein. „Es geht uns auch darum, die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, was ein Ehrenamt leistet“, erklärte BRK-Bereitschaftsleiter Marcel Huber. Obwohl der Blaulichttag vor allem für Kinder sei, wolle man die Gelegenheit nutzen, um neue Mitglieder zu werben.

Welche Arbeit Feuerwehr und BRK leisten, wurde den Besuchern live bei der Rettungsvorführung gezeigt. Den „Opfern“ wurden vorher realistische Wunden angeschminkt, um das Ganze so echt wie möglich aussehen zu lassen. Eine Telefon-Reanimation zeigte dahingegen, welche erste Hilfe man selbst unter professioneller Anleitung leisten kann.

Wer zwischendurch Hunger bekam, konnte sich auf den zahlreichen Bierbänken ausruhen und bei bester Verpflegung die Sonne genießen.

Neben den Vorführungen konnte man sich auch selbst ausprobieren: Der Gurtschlitten-Simulator des ADAC sollte zeigen, wie wichtig es ist, sich beim Autofahren anzuschnallen. Wer mutig genug war, setzte sich auf den Sitz, legte den Gurt an und fuhrt dann mit sechs Kilometer pro Stunde gegen ein Hindernis. Besonders überrascht waren die Testpersonen, wie hart der plötzliche Aufprall trotz Schrittgeschwindigkeit war.

Neben Menschen waren auch Tiere als Lebensretter vor Ort. An einem Stand konnten Kinder und Erwachsene die Suchhhunde streicheln und sich erklären lassen, wie so eine Suche funktioniert. Hier erfuhr man, dass es Hunde gibt, die große Areale generell nach Menschen absuchen und solche, die mithilfe eines Geruchsgegenstands ein kleines Gebiet nach einer bestimmten Person absuchen können.

Und genauso informativ ging es am Stand der Polizei weiter. Hier durften sich die Kinder einmal auf den Fahrersitz eines echten Polizeiautos setzen. Außerdem konnten sie den Polizisten Fragen stellen und als Andenken ein Foto mit den Beamten machen. Vielleicht ist bei dem ein oder anderen Kind nun der Wunsch geweckt worden, einmal selbst Leben zu retten.

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