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„Hier fühlen wir uns wohl“: Drei kleine Knirpse mit den erfahrenen Echinger Tagesmüttern Renate Sterzer und Kim Pohlers.

Zehn Jahre Echinger Großtagespflegestelle „Max und Moritz“

„Es gibt keinen schöneren Beruf“

„Max und Moritz“, die erste Großbetreuungs-Einrichtung im Echinger Gemeindegebiet, wird zehn Jahre alt. Aus Anlass dieses „Kindergeburtstags“ laden die Pionierinnen, die beiden Tagesmütter Renate Sterzer und Kim Pohlers, am kommenden Samstag von 14 bis 18 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Eching Am Samstag, 9. Juni, besteht nicht nur eine gute Gelegenheit für ehemalige Eltern und Kinder, den Kontakt zur Betreuungseinrichtung „Max und Moritz“ zu erneuern, sondern auch für zukünftige Interessenten, sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten und den Betreuungsmöglichkeiten durch qualifizierte Tagesmütter zu machen. Vielleicht will ja die eine oder andere junge Mutter mal schauen, ob der Beruf der Tagesmutter auch für sie das Richtige sein könnte. Neben Freude am und Geduld im Umgang mit kleinen Kindern ist allerdings für einen Einsatz als Tagesmutter der erfolgreiche Besuch der vorgeschriebenen Qualifizierungskurse Voraussetzung. Und auch regelmäßige Weiterbildungen sind erforderlich.

Der 2. Juni 2008 ist Renate Sterzer, 54 Jahre und Mutter dreier mittlerweile erwachsener Kinder, und Kim Pohlers, 48 Jahre, zweifache Mutter und auch schon Oma, als der Tag im Gedächtnis geblieben, an dem ihr erfolgreiches, kleines Zwei-Personen-Unternehmen an den Start ging. Und diesen mutigen Schritt in die Selbständigkeit, damals wie heute unterstützt durch das Tagesmütterprojekt – zunächst unter dem Dach der Nachbarschaftshilfe, jetzt durch den Trägervereins „Kind im Fokus“ e.V. – haben die beiden Frauen bis heute nicht bereut. Als Tagesmutter angefangen haben sie in den eigenen vier Wänden, doch dann reifte der Beschluss, extern und als Team zusammenzuarbeiten.

„Um nichts in der Welt würde ich tauschen wollen“, sagt Renate Sterzer. „Es gibt keinen schöneren Beruf“. Sterzer und Pohlers bezogen die ehemaligen, großzügigen Räume des Familienzentrums, wo sie auf eigene Rechnung und mit viel Eigenleistung auf rund 100 Quadratmetern ein freundliches Zuhause für ihre Schützlinge geschaffen haben. Gegenwärtig betreuen sie acht Kleinkinder im Alter von eins bis drei. Über 50 Mädchen und Buben sind es auf jeden Fall, die in einem Jahrzehnt bei „Max und Moritz“ an bis zu fünf Tagen in der Woche miteinander gespielt und gegessen haben. Vor allem die flexiblen Betreuungszeiten in Verbindung mit der persönlichen Betreuung in kleinen Gruppen sind für Eltern ausschlaggebend, ihr Baby oder Kleinkind einer Tagesmutter anzuvertrauen.

Ulrike Wilms

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