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Müssen sich erst eingewöhnen: „Waste“ und „Lugge“ sind die neusten Bewohner auf dem Geflügelhof von Niko Walter. Die beiden wurden schnell zu den Lieblingen von kleinen und großen Besuchern. 

Geflügelhof Gut Hollern

Esel gegen Fuchs: Zwei störrische Beschützer

  • Ulrike Wilms
    vonUlrike Wilms
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Zwei Esel sollen Füchse vom Geflügelhof Gut Hollern fern halten. Die beiden störrischen Beschützer der Hühner sind schon jetzt die Attraktion für die Besucher. 

Hollern – Seit einigen Tagen gehören zwei vierbeinige Attraktionen neu zum lebenden Inventar des zwischen Eching und Unterschleißheim gelegenen Geflügelhofes Gut Hollern. Zur Bewachung des Federviehs auf dem weitläufigen Außengelände des Eierlegebetriebes von Niko Walter teilen sich zwei Eselhengste den grünen Auslauf mit rund 1500 Hennen. Die beiden jungen Esel, knapp ein halbes Jahr alt, hören – noch nicht wirklich – auf die Namen „Waste“ (braunes Fell) und „Lugge“ (graues Fell). Die beiden sind sofort zu den Lieblingen der Besucher avanciert, besonders der Kinder.

Esel sollen Hühner auf dem Gut Hollern beschützen

Viele Echinger und Unterschleißheimer Familien nutzen den Kauf von Eiern, selbst gemachten frischen Nudeln und weiteren landwirtschaftlichen Produkten frei Hof in dem kleinen Verkaufshäuschen auf Gut Hollern auch zu einem „Spaziergang oder Radlausflug auf den Bauernhof“, schauen gemeinsam den Hühnern zu oder machen auf einem Wiesenweg einen kleinen Rundgang um das Gehege, das sich jetzt „Waste“ und „Lugge“ mit den gackernden und pickenden Legehennen teilen.

„Esel sind sehr aufmerksam und bekommen kleinste Vorkommnisse in ihrer Umgebung mit. Die beiden sollen für die Sicherheit unsere Hennen sorgen, da in letzter Zeit mehrmals Füchse in Hofnähe gesichtet wurden. Diese sollen durch die bloße Anwesenheit der Esel davon abgehalten werden, sich dem Stall zu nähern“ hofft der junge Landwirt. Außerdem sind Esel recht genügsam: „Sie fressen ausschließlich frisches Gras und Heu“ erläutert Niko Walter. Damit legen die Tiere „Wert auf eine gesunde Ernährung“, fügt er augenzwinkernd an. Und davon gibt es satt und reichlich an ihrem neuen „Wohn- und Arbeitsplatz“. Auch wenn sich beide auf typische Eselsart als etwas störrisch und unartig erwiesen, als ihr Besitzer ihnen Tränke und Futterkrippe zeigen wollte. . .

Lesen Sie auch: In Hallbergmoos soll‘s künftig wieder mehr Kultur geben.

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