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Großes Publikum: Rund 400 Echinger Senioren lauschten im Bürgerhaus den humorigen Worten des Nikolaus.

Rund 400 Gäste waren dabei

Fröhlich, heiter und a bisserl nachdenklich: So war es auf der Echinger Senioren-Weihnachtsfeier  

Eching - Während draußen die Graupelschauer eine zwar winterliche, aber doch recht unfreundliche Note beisteuerten, wurden im voll besetzten Saal des Echinger Bürgerhauses viele heitere und harmonische Töne angestimmt – teils „gsunga“, teils „gspuit“. 400 Echinger Senioren genossen ein ebenso fröhlich-besinnliches wie auch gemütliches vorweihnachtliches Beisammensein.

Begrüßt wurden die Senioren von Bürgermeister Sebastian Thaler, der in Begleitung seiner Frau Marlen gekommen war. Er freute sich bei seinem ersten Besuch über die gute Tradition der Senioren-Weihnachtsfeier und attestierte gerade auch den älteren Menschen, wichtige Pfeiler der Gesellschaft und Gemeinschaft zu sein – mit ihrer Erfahrung und sozialen Kompetenz, ihrem häufigen Engagement im Ehrenamt und der wichtigen Rolle als Großeltern. Umgekehrt habe jedoch die Gemeinde auch für Senioren viel zu bieten – allen voran das Alten- und Servicezentrum sowie die Volkshochschule.

Der katholische Geistliche Johann Löb und der evangelische Pfarrer Markus Krusche wünschten mit persönlichen Worten eine gute Weihnachtszeit, und ihre junge evangelische Kollegin, Mahal Zahed, las eine nachdenkliche Weihnachtsgeschichte von Erich Kästner vor. Nachdenklich stimmte ebenfalls die Aufforderung von Löb, an die vereinsamten Menschen in der eigenen Umgebung zu denken – und sie zum Mitfeiern einzuladen. Zur Veranschaulichung erzählte er von einem trostlosen Heiligen Abend, den er als junger Priester alleine verbringen hatte müssen.

Die Tische im Saal waren mit Tannengrün und mit von Echinger Schulkindern selbstgefalteter Kerzen-Deko und kleinen Engerln geschmückt. Zudem sorgte das Team der Nachbarschaftshilfe für die Bewirtung mit Kaffee und Tee sowie dem passenden Weihnachtsgebäck mit Lebkuchen, Stollen, Vanillekipferln und Zimtsternen. Der rote und weiße Kinderchor der Musikschule unter Leitung von Katrin Masius und Akkordeonbegleitung von Heike Storm sorgte für eine herrliche Stimmung. Dabei präsentierten sich die jüngsten Sänger als Weihnachtsmänner- und -mädchen mit roten Zipfelmützen: Sie gefielen dem Publikum mit ihren schönen, klaren Stimmen. Beim gemeinsam gesungenen Lied „Kling, Glöckchen“ gaben die Kinder auf der Bühne beschwingt Takt, Text und Melodie vor. Schöne Instrumentalmusik des Bläser-Ensembles sowie beliebte Weihnachtslieder der „Harmonie“ wie „Vom Himmel hoch, da komm’ ich her“ und der Andachtsjodler gehörten ebenfalls zum festlich-besinnlichen Musikprogramm.

Einmal mehr ließ sich auch der Nikolaus blicken, der in die stattliche Statur von Thomas Mayerhofer geschlüpft war und die Anwesenden mit netten Verserln auf Boarisch beglückte. Neben einem wilden Rauschebart und dem goldenen Buch hatte er auch Humor mitgebracht, tat zunächst so, als habe er versehentlich die Reime vom vergangenen Jahr im Gepäck, um dann doch tatsächlich den neuen Bürgermeister zu loben. . .

Ulrike Wilms

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