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Abschied und Neubeginn im Echinger ASZ: Gisela Rode-Schemel (links) geht, Barbara Hammrich (rechts) kommt – und Klaus-Dieter Walter (Mitte) bleibt.

ASZ: Gisela Rode-Schemel geht, Barbara Hammrich kommt

Genug Zeit für den Stabwechsel

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Ein großer Bahnhof ist ihre Sache nicht. Doch Diplom-Sozialpädagogin Gisela Rode-Schemel, die mit 67 Jahren ihrem langjährigen Arbeitsplatz im Echinger Alten- und Servicezentrum, den Kollegen und Besuchern Servus sagte, freute sich sichtlich über die viele Gäste. Die wiederum wünschten ihr bei einer zwanglosen Abschiedsfeier alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Eching – Als aufmerksame Gastgeberin kümmerte sich ihre Nachfolgerin Barbara Hammrich beim Stehempfang im ASZ-Foyer um Sekt und Selters. Die 34-jährige Diplom-Sozialpädagogin und gebürtige Echingerin stellte sich selbst so gleich einmal in größerer Runde vor.

Klaus-Dieter Walter, stellvertretender ASZ-Geschäftsführer, ließ es sich nicht nehmen, der scheidenden Mitarbeiterin für ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit zu danken. Über zwei Jahrzehnte lang hat er Büro und Doppel-Schreibtisch mit Rode-Schemel geteilt. Mit Augenzwinkern merkte Walter an: „Ich habe tagsüber definitiv mehr Zeit mit der Kollegin als mit meiner Frau verbracht.“

Rund vier Wochen standen Rode-Schemel und Hammrich zur Verfügung, den Personalwechsel gemeinsam zu gestalten. Sie waren beide froh, dass sie die Gelegenheit hatten, mit Nachfolgerin beziehungsweise Vorgängerin im Juli eine gemeinsame Übergabe- beziehungsweise Einarbeitungszeit anzugehen. 20 Jahre lang war Rode-Schemel mitverantwortlich für das Programm der ASZ-Begegnungsstätte. So geht auch das kulinarische Angebot „Echinger kochen für Echinger“ auf ihre Initiative zurück. Sie selbst kocht ebenfalls gerne, wird dies vielleicht zukünftig häufiger tun können.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit waren die Beratung und die Mobilen Sozialen Dienste – ein unverzichtbarer Baustein im Gesamtgefüge des ASZ-Mehrgenerationenhauses, die sie aufgebaut und organisiert hat. Im vergangenen Jahr leisteten insgesamt 79 Helfer bei 115 älteren und/oder behinderten Menschen 6578 mobile soziale Einsatzstunden. Die ehrenamtlichen Laien sorgen mit ihren Besuchs- und Fahrdiensten, bei Einkäufen und Arztbesuchen, mit der Unterstützung bei Körperpflege und im Haushalt, beim Putzen und Kochen dafür, dass alte und behinderte Menschen ein möglichst selbstbestimmtes, eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen können.

Nach ihrem engagierten Arbeitsleben hat die Münchnerin ab sofort mehr Zeit für die Familie, insbesondere auch für die beiden Enkelkinder. Zu den bevorzugten Freizeitbeschäftigungen der angehenden Ruheständlerin gehören Wandern oder Schwimmen in Naturseen. Sie ist gern im Grünen unterwegs. Nicht zuletzt wird auch ihr Ehemann davon profitieren, nun mehr Muße für gemeinsame Unternehmungen zu haben.

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