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Neues Feuerwehrhaus in Günzenhausen: 2022 kann’s endlich losgehen

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Blick auf die Pläne
Weitestgehend unter Dach und Fach sind die Pläne für das neue Feuerwehrhaus in Günzenhausen, das in L-Form errichtet wird. © Gemeinde

Gute Laune im Echinger Bauausschuss: Am Dienstag gaben die Räte dem Bauantrag für das neue Günzenhausener Feuerwehrhaus grünes Licht.

Eching/Günzenhausen - Selten zuvor hat man derart zufriedene Mienen gesehen, wenn auf dem politischen Parkett über das neue Feuerwehrhaus in Günzenhausen diskutiert worden ist. Nach Kostendiskussionen, Architektenwechsel und etlichen Überarbeitungen der Pläne ist nun weitestgehend alles unter Dach und Fach: Der Echinger Bauausschuss genehmigte am Dienstag einstimmig den ausgearbeiteten Bauantrag.

Was steht drin? Das Gebäude wird in L-Form errichtet –mit Außenmaßen von etwa 29 auf 17,50 Meter bzw. 16,50 auf 12 Meter. Es erhält ein Pultdach, das mit einem Aluminiumsystem eingedeckt und einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist.

Drei Einsatzfahrzeuge können untergestellt werden

Im Feuerwehrhaus können drei Einsatzfahrzeuge untergestellt werden. Auf dem Gelände werden außerdem 18 Pkw- und 14 Fahrradstellplätze eingerichtet. Die Bausumme wird sich nach derzeitiger Schätzung auf etwa 3,2 Millionen Euro belaufen. Noch eine kleine Runde drehen muss der Entwässerungsplan: Mit dem Abwasserzweckverband muss man noch eingehend über die Neuverlegung der Abwasserleitung am neuen Fuß- und Radweg entlang der Staatsstraße reden.

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Im Wasserrechtsverfahren ist man auch schon einen guten Schritt weiter. Wie Bauamtsleiter Thomas Bimesmeier erläuterte, ist man sich nach einer Videokonferenz mit dem Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt über die Grundsätze einig: Die beiden Rückhaltemulden sind demnach ausreichend. Deshalb kann man beim Ausbau des südlichen Entwässerungsgrabens den Umfang reduzieren. Eine Querung der Staatsstraße ist nicht mehr erforderlich. Einig ist man sich auch, dass das Feuerwehrhaus und die Sportanlagen zu einem Antrag zusammengefasst werden können.

Eine Einleitung in den Straßenbegleitgraben ist keine Option

„Wichtig ist, dass da nichts absäuft“, unterstrich Bimesmeier. Man werde den „Überflutungsnachweis“ auf ein 30-jähriges Starkregenereignis ausrichten. Dafür müsse man die Anzahl und Aufnahmefähigkeit der Zisternen erhöhen und eine separate Entwässerungsmulde einplanen. Über den Straßenbegleitgraben abzuleiten, ist in jedem Fall nicht möglich. Auch das später geplante Wohngebiet ist in den Überlegungen berücksichtigt, wie der Bauamtsleiter auf Nachfrage von Christoph Gürtner (FW) erläuterte. Ebenso wie beim FFW-Haus plane man für die Versickerung „Lösungen vor Ort“. Eine Einleitung in den Straßenbegleitgraben sei keine Option.

Zum zeitlichen Horizont sagte Bimesmeier nach Frage von Georg Bartl (CSU): Der Bebauungsplan liegt noch bis 24. November öffentlich aus. Je nach Umfang der eingehenden Stellungnahmen könnte der Satzungsbeschluss im Dezember verabschiedet werden. Läuft alles reibungslos, kann’s dann 2022 losgehen.

Eva Oestereich

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