So soll es einmal ausschauen im Günzenhauser Westen: Auf der Grafik oben verläuft der Lichtweg, darunter von links das Feuerwehrhaus (grau), die beiden geplanten Stockbahnen (rot), ein Vereinshaus (grau), bei dem noch eine alternative Situierung unterhalb des Courts überlegt wird, und der Funcourt (hellgrün), an den sich im Osten der bestehende Bolz- und Festplatz anschließt. plan: GEMEINDE ECHING
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So soll es einmal ausschauen im Günzenhauser Westen: Auf der Grafik oben verläuft der Lichtweg, darunter von links das Feuerwehrhaus (grau), die beiden geplanten Stockbahnen (rot), ein Vereinshaus (grau), bei dem noch eine alternative Situierung unterhalb des Courts überlegt wird, und der Funcourt (hellgrün), an den sich im Osten der bestehende Bolz- und Festplatz anschließt.

Einstimmig genehmigt

Im Günzenhausener Westen was Neues: Pläne für Sport- und Freizeitgelände schreiten voran

Einen guten Schritt näher gekommen sind die Günzenhausener ihrem neuen Sport- und Freizeitgelände im Westen. Dort sollen eine Stockschützenbahn und ein multifunktionaler Funcourt entstehen.

Günzenhausen/Eching – Einen guten Schritt näher gekommen sind die Günzenhausener ihrem neuen Sport- und Freizeitgelände im Westen. Dort sollen am Lichtweg zwischen Bolzplatz und neuem FFW-Haus eine Stockschützenbahn und ein multifunktionaler Funcourt entstehen. Die Entwurfsplanung hat der Bauausschuss einstimmig genehmigt – auch wenn die Kostenschätzung von 180.000 Euro deutlich über der ursprünglichen Kalkulation in Höhe von 120.000 Euro liegt.

Zwei Entwurfsvarianten vorgestellt

Die bereits relativ kleinteilig und konkret berechnete Gesamtsumme für das Projekt hat allerdings noch Lücken: Sie enthält weder die Kosten für ein angeschlossenes Vereins- und Lagerhaus noch die Wegeverbindung zur Wehr.

In der jüngsten Bauausschusssitzung stellte Planerin Karina Glas vom Augsburger Landschaftsarchitekturbüro OPLA zwei Entwurfsvarianten vor, in denen die Wünsche der Günzenhauser Vereine berücksichtigt wurden und in Grundzügen mit dem Bürgerforum GOD und den Juniors bei Vorgesprächen bereits abgestimmt sind. Die Planerin sprach von einer „zukunftsweisenden Entwicklung für die Ortschaft“, die im neu entstehenden Bereich Günzenhausen-West mit dem Feuerwehrhaus, dem sich südlich anschließenden neuen Wohngebiet und vor allem auch mit den Grün- und Sportflächen zwischen Lichtweg und Friedhof ein auch gestalterisch attraktives Gesicht erhalten solle.

Bolzplatz soll als Festwiese erhalten bleiben

So hatte das Planungsbüro ursprünglich auch eine großzügige, Frei(zeit)flächenplanung konzipiert. Diese aber kollidierte mit den Vorgaben der Ortsvereine, für die der Erhalt des bisherigen Bolzplatzes, der als Fest(zelt)wiese genutzt wird, Priorität hat. Zudem sollten für die Errichtung von zwei Stockbahnen und des gewünschten Funcourts (Abmessungen 15 Meter auf 10 Meter mit Fußballtoren, Bande und Basketballkörben) soweit wie möglich die Bestandsbäume erhalten bleiben – und auch der vorhandene Ballfangzaun.

Dadurch habe sich eine neue Gesamtsituation ergeben, so die Freiflächenplanerin, die aus optisch-fachlichen Gründen nicht begeistert davon war, die beiden Sportstätten auf relativ engem Raum in das Eck zwischen Feuerwehrgelände und Fußballplatz zu „quetschen“.

Als vertretbaren Kompromiss, der allgemeine Zustimmung fand, legte sie nun eine Überplanung vor, bei der ein sehr geringer, 55 Quadratmeter großer Teil der Festwiese den beiden neuen Sportanlagen zugeschlagen wird. Diese sollen mit einer kleinen, keilförmigen Grünanlage voneinander getrennt werden. Bewusst gestaltet wird auch ein Durchblick von Süden auf das sportliche Treiben, wo ein Vorplatz mit Bänken zum Verweilen einladen soll.

Kompromissvorschlag der Architektin

Wie Bauabteilungsleiter Thomas Bimesmeier mitteilte, wird ein Lärmgutachten erarbeitet, um den Geräuschpegel von Stockbahnen und Funcourt zum nahe gelegenen Friedhof zu bewerten, und daraus gegebenenfalls eingeschränkte Nutzungszeiten abzuleiten.

Nicht durchsetzen mit seinen Einwänden konnte sich Georg Bartl (CSU), der dafür plädierte, zunächst diese Lärmemissionsprüfung und die Entscheidung abzuwarten, ob das Feuerwehrhaus mit oder ohne Bürgersaal realisiert wird. Als Baubeginn für die Sport- und Freizeitstätte erscheint der kommende Herbst realistisch.

Ulrike Wilms

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