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So soll es ausschauen, das neue Echinger Rathaus: Neben viel Glas sorgen die vertikal angebrachten Keramik-Flächen zwischen den Fenstern der oberen Stockwerke sowohl für eine klare Gliederung des Baukörpers als auch für belebende Elemente.

Fassade des neuen Echinger Rathauses

Keramik statt Laminat – trotz 40 000 Euro Mehrkosten

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Der Echinger Rathausumbau wurde im März vom Landratsamt genehmigt, der Umzug in die Interimsverwaltung im Alpine-Bau an der Fürholzer Straße für Juli ist beschlossene Sache. Jetzt nimmt auch die neue Rathausfassade Farbe und konkrete Formen an.

Eching - Nach eingehenden Vorüberlegungen und Diskussionen entschied sich eine Mehrheit im Bauausschuss von 9:4 bei der Außengestaltung für die Verwendung von sandfarbenen Keramikfliesen mit glatter Oberfläche in zwei verschiedenen Farbnuancen. Bei dieser Ausführung mit abgestimmt gemischten Tönungen aus gebranntem Ton würden gegenüber der ursprünglich angedachten, billigeren Verkleidung mit HPL-Platten (High Pressure Laminate) Mehrkosten von knapp 40 000 Euro entstehen. Damit liegen die (geschätzten) Gesamtkosten der Fassadengestaltung bei 120 000 Euro. Die genauen Kosten ergeben sich erst nach dem Ergebnis einer möglichen Ausschreibung. Für die Kostenberechnung eines Fassadensystems mit HPL-Schichtpressstoffplatten wären gut 80 000 Euro angefallen. Bei ihrer Entscheidung ließ sich eine Ratsmehrheit mit Bürgermeister, SPD, Grünen und BfE von der höheren Wertigkeit und wärmeren Ausstrahlung des Naturmaterials Ton leiten, während die CSU der günstigere Preis des bewährten Baustoffes überzeugte.

Noch vor der anstehenden Abstimmung über die Fassadenverkleidung hatte sich eine Gruppe mit Bürgermeister Sebastian Thaler und den Gemeinderäten Georg Bartl (CSU), Anette Martin (SPD) und Irena Hirschmann (fraktionslos) bei einem Besuch eines Keramikwerks ein Bild über in Frage kommende Materialien gemacht. Um nicht nur den Gemeinderäten, sondern allen Bürgern eine optische Vorstellung von der Farbgebung und der Materialauswahl zu geben, befinden sich an der Ostseite des Rathausgebäudes links oberhalb des Eingangs zum Bürgerbüro Muster der Wandelemente. Die Bauverwaltung lädt dazu ein, die Wirkung der Materialplatten zu betrachten. Nach Beschluss des Bauausschusses verwendet werden die Platten entsprechend dem Beispiel rechts. Ganz links sind die verworfenen Laminatplatten zu sehen.

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