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Mit einer bunten Mischung von 24 Kandidaten geht die Echinger SPD in den Kommunalwahlkampf. 

Aufstellungsversammlung in Eching

Kommunalwahl 2020 bei der SPD Eching: Seifferts Comeback und Martins Abschied

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Die SPD Eching unterstützt den amtierenden Bürgermeister Sebastian Thaler erneut.  Jetzt steht auch die Liste der Gemeinderatskandidaten. 

Eching Eine schlagkräftige Truppe mit einer guten Mischung für die Kommunalwahl zu stellen, so lautet der Anspruch der Echinger SPD: Mit bewährten Kräften ebenso wie mit neuen Gesichtern quer durch alle Ortsteile, mit elf Frauen und 13 Männern tritt der SPD-Ortsverein am 15. März mit einer, so Listenführer und Ortschef Carsten Seiffert, „schönen Liste“ und zur Unterstützung des amtierenden Bürgermeisters Sebastian Thaler an.

Zwar werde die politische Arbeit auf kommunaler Ebene nicht gerade begünstigt durch den Gegenwind aus Bund und Land, aber wie Seiffert mit Blick in die Runde selbstbewusst und optimistisch betonte: „Dieser Trend ist nicht unser Trend!“ Bereits vor einer Woche hatte sich ein parteiübergreifendes Bündnis aus SPD, Grünen, BfE, Echinger Mitte und ÖDP zusammengeschlossen, um Thaler gemeinsam bei seiner erneuten Kandidatur zu nominieren (wir berichteten).

Kommunalwahl 2020 mit einem Rückkehrer

Als „Rückkehrer“ ins kommunalpolitische Geschehen steht der 53-jährige Seiffert, der von 1985 bis 2004 bereits dem Gemeinderat angehörte, auf dem prominenten Listenplatz 1, gefolgt von den beiden amtierenden Räten Stefanie Malenke und Herbert Hahner. Nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren werden mit Fraktionssprecherin Anette Martin, Sybille Schmidtchen und Gertrud Wucherpfennig die drei anderen der fünf aktuellen SPD-Räte. Es gelte nun, so Seiffert, die Lücke, die diese „hervorragenden Frauen“ hinterlassen, zu kompensieren und „in dieser Herausforderung auch eine Chance zu sehen“.

Mit Patrizia Linner, Julian Morgenroth und Ursula Schramm stehen im praktizierten alternierenden weiblich-männlichen „Reißverschlussverfahren“ drei Neulinge auf den aussichtsreichen Rängen vier bis sechs. Auf Platz sieben tritt Lars Conen auf der lokalpolitischen Bühne in die Fußstapfen seines Vaters Edmund, lange Jahre Gemeinderat und SPD-Ehrenvorsitzender. Und auch Herbert Hahner hat seinen Sohn Daniel (Platz 23) von einer Kandidatur überzeugt.

Rund 60 Lebensjahre liegen zwischen den beiden jüngsten Bewerbern, den Studenten Esma Gelic (22 Jahre – Platz 8) und Vincent Blank (21 – Platz 19) und Friedrich Wiebel (81) auf Platz 24.

Zuforderst Klimawandel und soziale Gerechtigkeit zogen sich ebenso als „roter Faden“ durch die 24 Einzelvorstellungen der Kandidaten wie deren vielfältiges, ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Institutionen: bei der Hausaufgabenbetreuung, Mitarbeit im Helferkreis Asyl, im ASZ, beim Kulturforum oder beim TSV und SCE.

Sebastian Thaler freute sich über das breite Spektrum seiner Unterstützer und die vielfältigen persönlichen Sachthemen, die den Kandidaten am Herzen liegen. Er rief alle dazu auf, sich nicht nur im Wahlkampf und innerhalb des Gemeinderats zu engagieren, sondern auch grundsätzlich und auf breiter Basis mitzuwirken und Ideen einzubringen, um so „gute Arbeit für Eching“ zu leisten.

Die SPD-Liste

1. Carsten Seiffert, 2. Stefanie Malenke, 3. Herbert Hahner, 4. Patricia Linner, 5. Julian Morgenroth, 6. Ursula Schramm, 7. Lars Conen, 8. Esma Gelis, 9. Wolfgang Müller, 10. Heidi Hammann, 11. Tobias Raab, 12. Gabriele Wucholt, 13. Frank Horlbeck, 14. Elif Celik, 15. Peter Neumann, 16. Kerstin Loewe-Neumann, 17. Werner Pichl; 18. Peggy Spirk, 19. Vincent Blank, 20. Haidi Thurmaier, 21. Norbert Lichtenfeld, 22. Michael Maier-Bachl, 23. Daniel Hahner, 24. Friedrich Wiebel; Ersatzkandidatin: Barbara Müller.

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