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Das rote Band durfte beim Festakt nicht fehlen: Gemeinsam wurde es von ESV-Vorsitzendem Robert Dürr (l.) und Echings Bürgermeister Sebastian Thaler durchtrennt.

ESV-Bahnen im Freizeitgelände eingeweiht

Neues Pflaster lässt keine Ausreden mehr zu

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Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neuen Bahnen des Echinger Stockschützen-Vereins im Freizeitgelände eingeweiht. Umrahmt von einem Ensemble des Musikvereins St. Andreas erhielt die 650 Quadratmeter große Sportanlage mit fünf Bahnen (zwei in Vereinsbesitz und drei öffentlich) nun den kirchlichen Segen.

Eching – Der katholische Geistliche Johann Löb und sein evangelischer Kollege Markus Krusche erbaten gemeinsam den göttlichen Beistand. Löb gab der Hoffnung Ausdruck, dass bei Spiel und Sport ein Geist der Rücksichtnahme, Fairness und des Zusammenhalts herrschen möge. Sein Amtsbruder würdigte das sportliche Miteinander als ein Beitrag für ein lebendiges Ortsleben.

Und dann fiel im wahrsten Sinne des Wortes der Start- beziehungsweise ein mächtiger Böllerschuss – und auf dem neuen Pflaster ging es beim zweitägigen Gemeindeturnier mit 20 Teams sportlich und spannend zu.

Der Dank von ESV-Vorsitzendem Robert Dürr galt bei seiner Begrüßung den Vereins- und Vorstandsmitgliedern, ohne die weder die zügige Umsetzung der Renovierungsarbeiten, die von der Gemeinde finanziell gefördert wurden, noch das Eröffnungsturnier zu stemmen gewesen wäre. „Wir sind stolz auf unser neues Pflaster“, sagte Dürr, der ein letztes Mal den maroden und holprigen Zustand der über 40 Jahre alten Asphaltbahnen ins Gedächtnis rief. Weitere Vorteile der vorgenommenen Pflasterung bestehen in ihrer Wasserdurchlässigkeit und der Möglichkeit einer problemlosen Nachnivellierung, sollte sie bei dem weichen Untergrund einmal vonnöten sein.

Jetzt, so merkte Dürr, mit humorigem Augenzwinkern an, können die Sportler einen verunglückten, schlechten Schuss „nicht mehr auf die Bahnen schieben“. „Die laufen jetzt schön grad“, wusste er zu berichten. Erklärtes Ziel sei es, den traditionellen Sport zu fördern und vielleicht schon über das Gemeindeturnier Neumitglieder zu gewinnen.

Bürgermeister Sebastian Thaler erinnert sich an seine ersten Kontakte zum ESV und den besagten Asphaltbahnen vor einem Jahr beim Gemeindeturnier 2016. Auch er zeigte sich erfreut, dass die Realisierung der Baumaßnahme „zeitnah geklappt“ habe – auch dank einer guten Vorbereitung von Vereinsseite. Bereits in einer seiner ersten Bürgersprechstunden sei Robert Dürr mit einem DIN A4 Blatt inklusive Kostenkalkulation vorstellig geworden. Diese durchdachte Vorausplanung und der große Anteil an Eigenleistung nannte Thaler als Basis für die Umsetzung. In dem Zusammenhang erwähnte er mit Udo Zech, Fred Lang, Helmut Tretter und Franz Böhm ein Quartett von freiwilligen „Handwerkern“, die sich besonders verdient gemacht hatten.

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