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Einen Apfelquitte-Baum pflanzte Pfarrer Markus Kursche (mit Spaten) mit Unterstützung und im Beisein vieler Gemeindemitglieder am Sonntag im Garten der Magdalenenkirche. 

Pflanzaktion im Garten der Magdalenenkirche

Patenschaft: Evangelische Gemeinde Eching pflanzt „Lutherbaum“

Eching - Einen Apfelquittenbaum hat die evangelische Kirchengemeinde Eching anlässlich des Lutherjahres gepflanzt. Damit ist man der Verpflichtung im Rahmen einer Baumpatenschaft nachgekommen.

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Diesen Martin Luther zugeschriebenen Spruch der Hoffnung hat die evangelische Kirchengemeinde Eching anlässlich des Lutherjahres zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation wörtlich genommen – und am Sonntag nach dem Gottesdienst eine Apfelquitte im Gemeindegarten der Magdalenenkirche gepflanzt. Bei strahlendem Sonnenschein legte Pfarrer Markus Krusche mit Unterstützung von Kirchenpflegerin Bettina Noack und in Beisein einer Reihe von großen und kleinen Gemeindemitgliedern persönlich Hand an.

Der Baum stammt aus der Gärtnerei Flora Mediterranea in Königsgütler (Gemeinde Au), die für das stattliche Bäumchen einen sehr christlichen Preis berechnet hatte.

Diese Baumpflanzung mit Symbolcharakter hat übrigens eine Vorgeschichte, und der Echinger Baum einen „Bruderbaum“ in der Lutherstadt Wittenberg, wo vor 500 Jahren durch Luthers Anschlag seiner 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche die Reformation ihren Anfang nahm. Im dortigen Luthergarten, der anlässlich des groß gefeierten Jubiläums in den Wallanlagen von Wittenberg angelegt wurde, hat vor fünfeinhalb Jahren die evangelische Kirchengemeinde Eching mit ihrer damaligen Pfarrerin Katrin Weidemann am 22. Oktober 2011 einen Rotdorn gepflanzt, der die Nummer 19 trägt. Eine Kopie der Urkunde über diese Patenschaft im Rahmen des Projekts „500 Jahre Reformation – 500 Bäume in Wittenberg“ hängt in der Magdalenenkirche. 365 Bäume mit Paten aus aller Welt sind es im Moment. Mit der Übernahme dieser Baumpatenschaft verbindet sich die Verpflichtung, auch in der jeweiligen Heimatkirche einen „Lutherbaum“ zu pflanzen. Dafür war jetzt der richtige Zeitpunkt. Nun hoffen alle, dass er wächst und gedeiht – und in ein paar Jahren Früchte trägt.

Ulrike Wilms

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