Ein Laptop im Homeoffice
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Über den Laptop daheim haben die Echinger Zugang zum neuen Bürgerinfoportal - und damit auch zu den Gemeinderatssitzungen.

Neues Info-Portal der Kommune

„Bessere Teilhabe an Entscheidungen des Gemeinderats“: So können die Echinger künftig mitmischen

Es geht los: Ab sofort sind die Unterlagen zu öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse im neuen Bürgerinfoportal auf der Homepage der Gemeinde Eching abrufbar.

Eching - Mehr Transparenz haben sich Bürgermeister Sebastian Thaler und der Gemeinderat auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehört auch, dass die Sitzungsunterlagen allen Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinde hat deshalb neben dem im Januar gestarteten Informationssystem für die Räte nun auch ein öffentlich zugängliches Bürgerinfoportal ins Leben gerufen. „Wir wollen das Interesse unserer Bürger für die Gemeindepolitik stärken und ihnen eine bessere Teilhabe an den Entscheidungen des Gemeinderats ermöglichen“, so der Rathauschef.

Ab sofort haben alle Bürger die Möglichkeit, sich über das Portal über anstehende Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse zu informieren. Man erreicht das Bürgerinfoportal über https://buergerinfo-eching.livingdata.de oder über den Link auf der Webseite der Gemeinde Eching („Bürgerinfoportal“). Im Detail sind dort die Bekanntmachungen der Sitzungen, die Erläuterungen und Beschlussvorlagen sowie die Niederschriften mit den Beschlüssen der öffentlichen Sitzungen einsehbar.

Eigene Ansprechpartnerin im Rathaus

Das System beinhaltet auch ein Ratsinfosystem, mit Hilfe dessen die Echinger Gemeinderäte über Sitzungen informiert werden, und ein Amtsinfosystem, das die Mitarbeiter der Gemeinde mit Informationen versorgt. Verantwortlich für die Einführung und Ansprechpartnerin für Fragen rund um das neue Infosystem ist Emilia Schnitzler.

Die Inbetriebnahme des neuen Infosystems hat laut Thaler „sowohl erhebliche positive Auswirkungen auf die Umwelt als auch auf den Haushalt“: Durch die Umstellung auf das elektronische Ratsinformationssystem werden umgerechnet pro Jahr 1500 Kilo Holz gespart. Zudem spart die Digitalisierung über 20 000 Liter an Wasser und rund 4000 kWh an Energie. Thaler: „Hinzu kommen rund 3000 Euro Portogebühren.“ Im Gegenzug erhalten die Räte seit Januar 2021 eine monatliche IT-Pauschale von 20 Euro.

ft

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