Der Bauhof der Gemeinde Eching
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Die jüngste und größte der bis dato drei PV-Anlage der BEG in Eching befindet sich auf den Dächern des gemeindlichen Bauhofs. Demnächst soll eine vierte, deutlich größere Anlage auf dem Dach der Tennishalle ans Netz gehen.

BEG plant ihre bislang größte Solaranlage

Neue Echinger Tennishalle: Volle Sonnenkraft voraus!

  • Ulrike Wilms
    vonUlrike Wilms
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Eching erhält eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der neuen Tennishalle. Partner in Sachen Sonnenenergie wird, wie bei drei bereits vorhandenen Dachanlagen, die Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land.

Eching – Zur BEG hat die Gemeinde Eching seit deren Gründung im April 2013 eine gut funktionierende Geschäftsbeziehung. Eching war sogar die erste Kommune, die als Mitglied der BEG beigetreten ist. Inzwischen gehören zwei Drittel der Landkreiskommunen dazu. Stand jetzt zählt die Bürgerenergiegenossenschaft 733 Mitgliedschaften, darunter auch 40 Privatpersonen und Firmen aus Eching. Einstimmig gab der Gemeinderat grünes Licht für die neue PV-Anlage – die größte, die die BEG bisher geplant hat. Die Anlage mit ihren insgesamt 1077 Modulen auf den beiden Dachflächen der SCE-Tennishalle ist für eine Leistung von rund 410kWp ausgelegt und soll 370 000 Kilowattstunden Strom liefern, was in etwa dem Jahresstromverbrauch von 250 Personen entspricht. Gleichzeitig kann die beachtliche Menge von 130 Tonnen CO2 eingespart werden.

Solarpaneele werden wie Schuppen übereinander angeordnet

Damit keine Gefährdungen durch Dachlawinen von den großen Modulflächen ausgehen, sind die reihenweise aufgeständerten Solarpaneele ein wenig höhenversetzt und wie Schuppen übereinander angeordnet. An Ort und Stelle für den Eigenbedarf genutzt werden kann der vergünstigte, selbst erzeugte Strom von der Tennisabteilung des SCE. Die Einspeisevergütung ins Netz beträgt 6 Cent/kwh. Die genauen Konditionen werden im Pachtvertrag zwischen Verein und Gemeinde festgelegt, informierte Bürgermeister Sebastian Thaler.

Etwa 350 000 Euro will die BEG in das Projekt investieren. „Dabei werden wir nicht reich“ so Geschäftsführer Andreas Henze in der Ratssitzung. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten bei der Errichtung der Anlage. Laut Henze gilt dies auch bei deren Abbau und Entsorgung nach 20 bis 25 Jahren.

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