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Der ungekrönte „Kaiser“ der Edelweißschützen: Franz Steinberger.

Edelweiß-Schützen Kirchdorf

Mehr zahlen? Nicht nötig!

Kirchdorf - Wie viele andere Vereine plagen sich auch die Edelweiß-Schützen mit dem fehlenden Nachwuchs herum. Dem will man in Kirchdorf nun mit einem sogenannten Lichtgewehr begegnen. Auch die Beiträge wurden diskutiert.

Der Schützenverein „Edelweiß Kirchdorf-Hirschbach“ zählt derzeit 197 Mitglieder, gut 40 davon hörten von Schützenmeister Josef Haller einen durchaus positiven Bericht für 2016.

Vom Bürgerfest, das wieder schöne Einnahmen die Kasse spülte, bis zu den diversen sportlichen Veranstaltungen waren die Schützen wieder zahlreich im Einsatz. Dazu gehört regelmäßig auch die Beteiligung am Ferienprogramm der Gemeinde. Hier war der Verein mit 18 Jugendlichen in der „Boulderwelt“ (Kletterhalle) in München zu Gange.

Detailliert fiel wieder der Bericht von Kassier Christian Maier aus. Aus dem ging hervor, dass das Schafkopfrennen im Rahmen des Bürgerfests eine wahre Goldgrube für jeden Veranstalter ist. Aber der Vereinsbuchhalter hatte auch die kleineren Beträge akribisch vermerkt – wie zum Beispiel die Tatsache, dass bei der Vermarktung des Maibaumholzes ein Gewinn von stolzen 20 Euro heraussprang.

„Müssen wir was tun?“ Diese rhetorische Frage stellte Maier in den Raum, als er auf die Mitgliedsbeiträge zu sprechen kam. Nachdem die Verbandsabgabe wieder erhöht wurde und die letzte Beitragsanpassung bereits 2002 war, beantwortete der Herr übers Geld der Edelweißschützen seine Frage selber. Der Verein sei finanziell noch so gut aufgestellt, dass man von einer Beitragserhöhung momentan absehen könne.

An Jugendleiter Herbert Schaffer war es, das vom Verein neu angeschaffte sogenannte „Lichtgewehr“ vorzustellen. Mit diesem Lasergerät dürfen inzwischen Kinder unter zwölf Jahren an den Schießstand. Damit erhofft man sich auch in Kirchdorf einen Schub beim Nachwuchs, der ansonsten erst ab zwölf Jahren auf die Scheiben schießen darf. Die bisherige Resonanz auf den neuen Laserpointer sei jedenfalls sehr positiv, sagte Schaffer. 

Heinz Mettig

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