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Auch die Bürgermeister der Heimatgemeinden, in denen die Ausgezeichneten wirken, waren gekommen. Unser Bild zeigt nach der Verleihung des Ehrenzeichens im Großen Sitzungssaal des Landratsamts: Susanne Hoyer (Bürgermeisterin Langenbach), Klaudia Köppl, Renate Linow, Hans-Peter Hekele, Maximilian Maillinger, Dirk Rehmann, Irmgard Stemmer, Josef Wesan, Elfriede Gißibl, Landrat Josef Hauner, Daniela Eiden, Dieter Werner (Bürgermeister Marzling) Ludwig Kieninger Martin Neiger und Anita Meinelt (Bürgermeisterin Moosburg, alle v. l.). 

Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten im Landratsamt verliehen 

Verdienter Ritterschlag für Ehrenamtliche

Es war „eine der angenehmeren Tätigkeiten“ des Landrats, die Josef Hauner am Donnerstag zu tun hatte. Er überreichte an zwölf Persönlichkeiten das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für „Verdienste im Ehrenamt.“ Des Zeichen samt Urkunde gibt es für Engagierte, die mindestens 15 Jahre lang ehrenamtlich in Vereinen und Organisationen tätig waren. Landrat Josef Hauner betonte die Wichtigkeit des Ehrenamts, „ohne das kein Verein funktioniert“.

Freising – Viel wert für seinen Sportverein ist Hans-Peter Hekele. Er war 19 Jahre lang Kassier beim SC Oberhummel. Der Funktionär hatte unter anderem einen wesentlichen Anteil an der gestiegenen Mitgliederzahl des Vereins in der Gemeinde Langenbach.

Klaudia Köppl ist seit 1997 eine der „guten Seelen“ vom Arbeitskreis 55Plus in Langenbach. Sie ist neben der Organisation von Mehrtagesfahrten und Tagesausflügen auch als Fahrdienst für die älteren Langenbacher Bürger im Einsatz. Renate Linow kann man sich ebenfalls seit 1997 aus der Langenbacher Seniorenarbeit nicht mehr wegdenken. Aktuell ist sie als Schatzmeisterin bei den Wanderfreunden tätig. Stricken und Backen gehören zu ihren Spezialitäten. So wurden 2006 beim Internationalen Wandertag statt Medaillen 600 Strickpuppen von Renate Linow verteilt.

Max Maillinger war über viele Jahre sowas wie der Tausendsassa in der Gemeinde Langenbach. Er war Gemeinderat und Seniorenbeauftragter, Hauptorganisator bei 55Plus, ist bei den Wanderfreunden und der Nachbarschaftshilfe – ein verlässlicher Helfer in Notsituationen, so der Landrat. Professor Dr. Dirk Rehmann war Gründungsmitglied (1990) des Langenbacher Kindergartenvereins und hier lange im Vorstand, unter anderem auch Vorsitzender. Die Ferienzeit Inzell geht auf Rehmann zurück.

Irmgard Stemmer gehört ebenfalls zur Stammmannschaft von 55Plus in Langenbach. Neben ihrer Tätigkeit im Arbeitskreis ist sie obendrein in der Nachbarschaftshilfe Langenbach eine große Stütze.

Josef Wesan ist seit 1976 Mitglied beim SV Langenbach. Er war unter anderem Vorsitzender, lange Jahre Schriftführer, führte die Vereinsgasstätte und betreute die Sportanlagen. Als Bauingenieur brachte er seinen Sachverstand bei der Sanierung des Vereinsheime ein. Und Gemeinderat war Wesan auch noch.

Elfriede Gißibl aus Marzling gehörte über 18 Jahre lang zum Vorstand des Katholischen Frauenbunds in der Gemeinde Marzling. Sie organisierte Bastelabende und initiierte Frauenstammtische, Seniorennachmittage und Informationsabende.

Daniela Eiden ist in Moosburg untrennbar mit den Altstadtförderern verbunden. Ausstellungen, die Förderung junger Künstler, stete Erweiterung des künstlerischen Lebens in der Dreirosenstadt, seit neuestem eine Kurzfilmnacht und alle zwei Jahre das offene Atelier – das sind Aktivitäten, mit denen Daniela Eiden die Kulturszene in Moosburg bereichert.

Ludwig Kieninger, Stadt- und Kreisrat aus Moosburg bekam das Ehrenzeichen für seinen 20 Jahre währenden Einsatz als Vorsitzender des EV Moosburg. Er hat den Verein entschuldet und die Jugendarbeit vorangebracht. „Ohne Kieninger gäbe es den Eissport in Moosburg wohl nicht mehr“, mutmaßte Josef Hauner. Inzwischen ist der Inhaber eines Malerbetriebs – und Vater des neuen Eisstadions sowie Ehrenpräsident seines Vereins.

Martin Neiger, eigentlicher Moosburger, aber für den „Vaschingsferein“ Langenbach unermüdlicher Streiter, seit 1970. Ab 1990 ist er Vorsitzender, hat die Kindergarde aufgebaut, der eine Teenie- und eine Kindergarde gefolgt ist. Er organisiert alles, was für den Faschingszug nötig ist, und beim Wagenbau hat Neiger auch die Zügel in der Hand. Darüber hinaus mischt er beim Langenbacher Wanderverein mit.

Susanne Weinhöpl hat als 2. Kassiererin beim Tennisclub Moosburg angefangen. Es folgten die Positionen 1.Kassiererin, dann kommissarische Vorsitzende und schließlich ordentlich gewählte 1. Vorsitzende - bis heute. Die Auszeichnung konnte sie persönlich nicht in Empfang nehmen.

Heinz Mettig

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