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Über Fünf Millionen Euro vom Finanzausschuss des Landtags genehmigt

Einstige Versuchsbrennerei wird Studierendenzentrum

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München/Freising – Knapp sechs Millionen Euro wurden gestern vom Freistaat für die Errichtung eines Studierendenzentrum am Campus Weihenstephan genehmigt. Das „StudiTUM“ wird aber kein Neubau, wie geplant, sondern kommt ins Gebäude der einstigen Versuchsbrennerei, wie MdL Florian Herrmann mitteilt.

Das „StudiTUM“ war zunächst als ein viergeschossiger Neubau mit Staffelgeschoss geplant. „Bei den weiteren Planungen hat sich jedoch ergeben, dass die ehemalige Versuchs- und Lehrbrennerei der TUM für den angestrebten Zweck sehr gut geeignet ist“, meldete jetzt MdL Florian Herrmann, der Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport sowie der innenpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion.

Nach eingehenden Untersuchungen des Staatlichen Bauamts Freising „erfüllt das Gebäude durch seine Geometrie und sein Volumen hervorragend das vorgesehene Raumprogramm“, wie Herrmann weiter mitteilte. Da das denkmalgeschützte Gebäude stark sanierungsbedürftig ist, werde es derzeit mit Ausnahme eines Hörsaals nicht genutzt. Für diesen Umbau nun hat gestern der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags die aus hochschuleigenen Mitteln finanzierten Gesamtkosten in Höhe von insgesamt 5 820 000 Euro genehmigt.

„An diesem Standort können optimale Arbeits- und Lernmöglichkeiten für die Studenten geschaffen werden. Es sind sowohl Besprechungs- und Seminarräume als auch eine Caféteria und ein Freizeitraum geplant“, betont der Stimmkreisabgeordnete. Barrierefreiheit und auch Energiesparmaßnahmen, wie etwa zwei Parkplätze mit Ladesäulen und Elektroanschlüssen, entsprächen zudem den modernen und effizienten Ansprüchen des Standorts Weihenstephan.

Die dringend nötige Errichtung eines Studierendenzentrums der TUM bedeute laut Herrmann „eine große Verbesserung der Lehrbedingungen auf dem Weihenstephaner Berg“. Der Campus erweise sich wieder einmal als „zukunftsorientierte, innovative und äußerst studentenfreundliche Exzellenz-Universität im Herzen Freisings“, merkt der Abgeordnete an, denn: „Am Standort Weihenstephan existiert außer dem Mensagebäude bisher kein Gebäude, das den Studenten als fachbereichsneutraler Kommunikationsort dienen könnte.“ Deswegen bestehe im Zuge der zunehmenden Einrichtungen interdisziplinärer Studiengänge die Notwendigkeit, „die Zusammenarbeit zwischen Studenten über den eigenen Fachbetrieb hinaus zu ermöglichen und intensiv zu fördern“, betont Florian Herrmann abschließend. 

Rubriklistenbild: © dpa

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