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Den Startschuss für das freie WLAN gaben gestern (v. l.) Max-Josef Kirchmaier und Julia Bönig (beide ACF) sowie Oliver Heimlich und Franz Bernack (Projektleiter „Freising funkt“). 

Freising funkt

Endlich: Freies WLAN in der Freisinger Innenstadt!

Freising – Internetzugang für jedermann in Freisings Innenstadt – seit ein paar Wochen ist das Realität. Die Aktive City Freising (ACFS) baut derzeit nach und nach ein WLAN-Netzwerk auf. Einige Router stehen schon – und der Marienplatz ist beispielsweise schon komplett abgedeckt.

Dabei hat man sich für eine kostengünstige und effektive Variante entschieden: „Wir haben uns dem Münchner Freifunk angeschlossen“, erklärte der ACFS-Vorsitzende Max-Josef Kirchmaier gestern beim Pressegespräch im Popup-Store am Marienplatz. Das heißt: Man installiert die Freifunk-Software, die es kostenlos im Internet gibt, auf einem Router – und schließt ihn an das hauseigene Netzwerk des entsprechenden Geschäfts an. Schon sendet dieses Gerät den „Freifunk“ – und jeder kann sich ohne weiteres mit dem WLAN verbinden. Übrigens: Das eigene Netzwerk ist davon nicht betroffen. Es speist lediglich die Leistung in den Freifunk-Router, kann aber umgekehrt nicht angegriffen werden.

Bisher sind 16 Router in Freisings Innenstadt aufgestellt. „Wir wollen möglichst schnell die ganze Innenstadt abdecken“, sagte Kirchmaier. Zusammen mit den Projektleitern Oliver Heimlich und Franz Bernack sowie Citymanagerin Julia Bönig gab er gestern den offiziellen Startschuss – ganz nach dem ausgerufenen Motto: „Freising funkt“.

Bönig gibt dabei ein ambitioniertes Ziel aus: „Der Traum ist, langfristig ganz Freising abzudecken.“ Dabei sei aber auch die Unterstützung privater Personen gefragt. Denn: Jeder kann sich einen Freifunk-Router zuhause aufstellen und so für offenes WLAN im öffentlichen Raum sorgen. Für 45 Euro kümmert sich darum die ACFS – inklusive Installation zuhause. „Es darf jeder mitmachen“, sagt Bernack. Die Freisinger Bürger haben es somit selbst in der Hand, wie schnell das Netzwerk wächst.

Am Marienplatz wird es wohl am 28. Januar den ersten richtigen Stresstest geben. Dann finden die Next Level Winter Games statt – und es wird sich zeigen, ob das Netzwerk dem Ansturm hunderter Jugendlicher, die ins Internet wollen, standhalten kann. Für den normalen Gebrauch unterwegs – um E-Mails zu checken, schnell ein Bild hochzuladen – ist die Leistung der Router mit rund acht bis 16 Mbit ausreichend. 

Gut zu wissen

Mehr Infos gibt es auf www.freisingfunkt.de – dort stehen auch die bisherigen Freifunk-Hotspots, die es in Freising gibt.

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