Ehrung und Neumitglieder beim KSV Giggenhausen (v. l.): 2. Vorstand Josef Geil , der die Silberne Ehrennadel erhielt, Vorstand Siegfried Schuhbauer, Kassier Michael Polz sowie die Neuaufnahmen Stefan Maier, Christoph Ziegltrum, Martin Schollweck, Johann Halbinger, Sebastian Geil und Erwin Oberprieler. Foto: Wilms

Entgegen dem Trend: KSV kann zulegen

Giggenhausen - Viele Krieger- und Soldatenvereine klagen über eklatanten Nachwuchsmangel - nicht zuletzt nach der Abschaffung der Wehrpflicht. Nicht jedoch der 1871 gegründete KSV Giggenhausen. Entgegen dem Trend konnte Vorsitzender Siegfried Schuhbauer bei der Jahreshauptversammlung über die Neuaufnahme von sechs Mitgliedern berichten.

Die Generalversammlung im Rahmen des Kriegerjahrtages besuchten insgesamt 60 Mitglieder und Interessenten, darunter viele Vereinsvorsitzende aus dem Ortsteil. Erstmals konnte Schuhbauer dort auch Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier begrüßen.

Dass in der Giggenhauser Bevölkerung die Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege noch wach ist, dokumentierte die Teilnahme an der von Pfarrer i.R. Otto Steinberger gehaltenen Gedenkmesse, insbesondere für die 58 gefallenen und vermissten Soldaten des Dorfes, die alle namentlich verlesen wurden.

Wie jedes Jahr stehen am Kriegerjahrtag auch die turnusmäßigen Geschäfte des 84 Mitglieder zählenden Vereins an. Bis auf Weiteres soll der Beitrag unverändert moderate 20 Euro pro Jahr betragen. Ebenso wie der Vereinsvorsitzende reflektierte auch Neufahrns Bürgermeister seine Zeit bei der Bundeswehr - bei ihm waren es die 80er Jahre. Für die Gegenwart des 21. Jahrhunderts attestierte Heilmeier den Kriegervereinen eine besondere Bedeutung: „Sie sind eine wichtige Säule für das Sozialleben und haben eine hohe Bedeutung für den Frieden.“

Schuhbauer seinerseits bedankte sich bei der Gemeinde für die Unterstützung und sinnierte angesichts des „jüngsten“ Beitritts von Neufahrns Kämmerer Johann Halbinger mit einem verschmitzten Lächeln spaßeshalber darüber, ob da zukünftig nicht eventuell noch etwas mehr ginge.

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