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18 Entlass-Mittelschüler sagen servus

Eching - „Schule ade“, „Lebewohl“ oder auch „Au revoir“, wie in dem von allen 18 Entlass-Schülern gesungenen Lied, hieß es am Freitag beim feierlichen Abschlussfest des Entlassjahrgangs 2016 der Mittelschule im ASZ-Mehrgenerationenhaus. Dabei hatten es sich die Jugendlichen nicht nehmen lassen, selbst zum Gelingen des Festprogramms beizutragen.

Die Ansagen kamen von Diana Tomic und Johanna Brandmeier, ein Damen-Quartett steuerte einen rhythmischen Cup-Song bei und als Solisten verdienten sich Ibrahim Gömlekziz am Schlagzeug und Alice Steuerwald als Sängerin völlig zu Recht einen Sonderapplaus. Am Rückblick auf die Schulzeit und den Ausblick ins Erwachsenenleben und den damit verbundenen guten Wünschen beteiligten sich neben Elternbeiratsvorsitzender Andrea Schafferhans auch der evangelische Pfarrer Markus Krusche und die katholische Pfarr-Referentin Maria Lutz in ihrer ökumenischen Andacht. Diese stand unter dem Motto „Gewachsen wie ein Baum“.

Gewachsen waren die Neuntklässler anno 2016 zweifelsohne in den mindestens neun Jahren ihrer Schulzeit. Daran erinnerte eine Foto-Präsentation von Klassenfotos aus den ersten Schuljahren - mit großem Wiedererkennungswert. In seiner Ansprache verglich Schulleiter Gerhard Röck die Schulzeit, die durch Lernen, Lachen, aber auch viel Anstrengung gekennzeichnet gewesen sei, mit einer Rafting-Strecke, auf die sich die Klassengemeinschaft begibt. Dieses Bild passte deshalb besonders gut, weil bei der kürzlichen Abschlussfahrt nach Südtirol just so eine abenteuerliche Bootsfahrt zu den Höhepunkten gezählt hatte.

Diese ließ Klassleiterin Manuela Humplmaier anhand von Fotos und Filmsequenzen nochmals lebendig werden. Daran spielten auch Röcks Worte an: Es gelte für die Mannschaft, sprich Klassengemeinschaft, im Takt des Steuermanns über Wasser zu bleiben, mit der richtigen Technik Kurs zu halten, manches Wildwasser zu durchschiffen und Stromschnellen zu überwinden. Jetzt hieß es zwar „Etappenziel erreicht“, dennoch sollten mit Mut und Ehrgeiz neue Paddelschläge erlernt werden. Röck schloss mit dem Appell: „Und achtet auf die Mitmenschen.“

Seinen letzten Einsatz in der Mittelschule hatte auch „Noch“-Bürgermeister Josef Riemensberger, der zu lebenslangem Lernen aufrief, dabei neugierig, aufgeschlossen und wertschätzend zu sein und die Chancen zu nutzen. Neun der elf zum Quali angetretenen Prüflinge haben den qualifizierenden Abschluss erfolgreich gemeistert. Sechs Jugendliche streben nun die Mittlere Reife an und die Hälfte beginnt mit einer Lehre. Und dafür sind die Ausbildungsverträge etwa zum Krankenpfleger, Elektriker, Metallbauer, Koch, zahnmedizinischer Fachangestellten oder Floristin schon unter Dach und Fach. Beim Ranking der Jahrgangsbesten hatten gleich drei junge Damen die Nase vorn: Ümmühar Ucar (Note 2,38), Valeria Sandner (2,22), die jetzt die Mittlere Reife anstreben, und mit Spitzenresultat und einer 1 vor dem Komma (1,88) Johanna Brandmeier, die sich auf ihre Ausbildung zur Floristin im München freut.

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