„Zum Wohlergehen und Glück auf lange Zeit“ spenden Buddhisten den Mönchen auf dem Domberg eine Mönchsrobe. glx

Erste Feier zum Ende der Regenzeit

Freising - Die Mönche des buddhistischen Klosters auf dem Domberg haben das Ende der Regenzeit gefeiert - und bekamen von Gläubigen eine Mönchsrobe geschenkt.

Auf einem Podest sitzen die drei buddhistischen Mönche des Klosters, vor ihnen haben sich die Gläubigen auf Decken niedergelassen, meditativer Sprechgesang und gemurmelte Gebete prägen die Stimmung. Die Klangschale wird geschlagen, während auf der anderen Seite des Raums schon die Blechschüsseln für das spätere Essen scheppern.

Man ist bei der Kathina-Feier, der Spende der Mönchsrobe am Ende der Regenzeit. Zum ersten Mal zelebrieren Freisings Buddhisten das in ihrem Glauben so wichtige Fest und verwandeln die Phillipshalle des Dom-Gymnasiums in einen Hort der Meditation und der Andacht.

Nachdem die Mönchsrobe herumgetragen wird, vor der sich die Gläubigen verbeugen und die sie mit kurzen Sprüchen widmen, nähern sich die Laien mit der Robe auf Knien den Mönchen und überreichen sie demütig.

Dazu wird auf Pali und Thai der Widmungstext aufgesagt, der in deutscher Übersetzung so lautet: „Ehrwürdige Herren, wir spenden diese Kathina-Robe samt Zubehör der Ordensgemeinschaft. Es wäre gut, wenn die Ordensgemeinschaft diese Kathina-Robe samt Zubehör annehmen würde – zu unserem Wohlergehen und Glück auf lange Zeit.“

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Freisinger Tagblatts.

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