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Pro-Seminar Stadtführung: Robert Forster zeigt den Erstsemestern den Marienplatz. Das dort ansässige griechische Lokal kennen einige schon.

Erstsemester-Empfang

Beginn einer guten Zeit

Freising – Erst Informationen satt, dann die Party. Schon der Erstsemesterempfang der Stadt Freising am Mittwoch war Studentenleben pur. Bei Stadtführungen konnten die jungen Neubürger ihre Heimat auf Zeit kennenlernen, beim Empfang im Lindenkeller-Oberhaus dann weitere Informationen rund um Freising mitnehmen, im Unterhaus des Lindenkellers noch richtig abfeiern. Zumindest an diesem Tag dürfte der Wunsch von OB Tobias Eschenbacher in Erfüllung gegangen sein: „Ich wünsche Ihnen gute Eindrücke von Freising und eine gute Zeit.“

Die Tische im Lindenkeller bogen sich unter Infoflyern und Broschüren über Freising, die Stadtkapelle Freising machte mit weiß-blauer Blasmusik unmissverständlich klar, dass die Studenten im Herzen Altbayerns angekommen sind. Und an einem Stand durfte man schätzen, wie viele Kondome sich in einer Kiste befänden. 1. Preis: 50 Kondome. So ein Erstsemesterempfang kann eben wichtig sein für die Vorbereitung auf das Studium.

Zunächst hatte Eschenbacher den Studenten gratuliert – zu der Wahl des Studienortes Freising und der Hochschulen hier in Weihenstephan. Der OB war sich sicher, dass die Studenten in den kommenden Semestern auch Zeit finden werden, „die Kneipen durchzuprobieren“. Die Erstsemester seien in eine Stadt mit rund 50 000 Einwohnern (und rund 10 000 Studenten) gekommen, die sich derzeit in einer „riesigen Umbruchsphase“ befinde. Und weil es deshalb viele Baustellen in Freising gebe, seien Wege mit dem Fahrrad „praktisch“, warb Eschenbacher für die Nutzung des Drahtesels. Das Stadtoberhaupt wusste aber auch, welche Sorgen viele Studenten in Freising besonders plagen: „Ich hoffe, dass Sie wo unterkommen oder schon untergekommen sind“, nahm Eschenbacher das Thema der Wohnungsknappheit auf.

Im Anschluss an den OB vermittelte Stadthistorikerin Ulrike Götz den jungen Neubürgern anhand von „Freisinger Schauplätzen“ wie der Korbiniansquelle einen Eindruck von der 1300 Jahre währenden Geschichte der ältesten Stadt an der Isar. Und zum Schluss, bevor es ein Bierchen auf Kosten der Stadt und dann die Party im Unterhaus gab, lud Dirk Berberich von der Hochschulgemeinde die Studenten noch zur Begegnung und zu Veranstaltungen der Hochschulgemeinde ein.

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