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In ein Festivalgelände verwandelte sich am Wochenende der Garten des Schafhofs.

Europäisches Künstlerhaus am Schafhof

Perfektes Jazz-Ambiente unter freiem Himmel

In ein großes Festivalgelände verwandelte sich am Wochenende der Garten am Schafhof. Passend zum Jahresthema „Sound“ des Europäischen Künstlerhauses, hatten dessen Leiter Eike Berg und der Verein 3Klang zum „Jazz-Wochenende“ geladen.

Pete York (l.) und seine Musiker begeisterten die Zuhörer.

Freising – Am Freitagabend kamen die Freunde des Rock, Jazz und Blues auf ihre Kosten, am Sonntagabend stand an gleicher Stelle die „Klassik“ auf dem Programm: das 3Klang-Orchester „Trisono“ interpretierte Werke von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Camille Saint Saens. Man saß gemütlich auf Lounge-Hockern, an Biertischen oder auf einer mitgebrachten Decke direkt auf dem Boden. Kühle Getränke waren ein „Muss“. Die hochsommerlichen Temperaturen, die „Location“ und das interessante Programm hatten für einen Besucheransturm gesorgt, den sich die Veranstalter so nicht vorgestellt hatten: Alleine am Freitag waren 700 Gäste gekommen.

Für eine perfekte Kulisse hatte Techniker Otto Lipp schon im Vorfeld gesorgt. Die Freiluftbühne auf der im Laufe des Abends die „Original Triad Big Band“, der Percussionist „Pete York and friends“ sowie die Veterinary Street Jazz Band“ zu hören waren, war so platziert, dass die „Skyline“ von Weihenstephan fast wie ein gemalter Hintergrund wirkte. „Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Sound durch die Veranstaltungen, die das Jahr über am Schafhof angeboten werden“, sagte der Leiter des Europäischen Künstlerhauses, Eike Berg.

Dass das Kulturangebot am Schafhof zum festen Bestandteil des Programmreigens der Stadt werden soll, das sei eine der Bestrebungen, die er seit Jahren verfolge, erzählte Berg. Deshalb sei es wunderbar, gemeinsam mit dem Verein 3Klang das „Sound“-Event anzubieten.

Auch die Musiker hatten sichtlich Spaß an der ungezwungenen Veranstaltung. Heinz Dauhrer, der den Auftritt der „Original Triad Big Band“ moderierte, kündigte viele klingende Titel an „Feels so good“ von Chuck Mangione war einer von jenen, die das Lebensgefühl an diesem Abend treffend zum Ausdruck brachten. Quasi „durch die Musik“ sprach der Bandleader den Zuhörern aus der Seele, als er Louis Armstrongs „What a wonderful world“ ankündigte: Eine wundervolle Welt, die wir genießen dürften und die wir alle der Demokratie verdanken

In den späten Abend hinein swingten „Pete York and friends“ hinein: Stücke von Duke Ellington und Count Basie erklangen. Und weil der fast volle Mond schon hoch am Himmel stand durfte Ella Fitzgeralds Klassiker „How High The Moon“ nicht fehlen.  Maria Martin

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