Wenige Monate nach der Stammzellentransplantation fing sich Florian Kettner (†) einen Virus ein – und starb. familie

Zum Tod Florian Kettners 

Familie meldet sich zu Wort: „Den Krebs hatten wir besiegt. . .“

Großeisenbach – Florian Kettner ist tot. Die Stammzellentransplantation hatte er, nicht wie berichtet, aber schon hinter sich. Seine Verlobte Sabine Dawidowitsch und die Familie erzählt von seinen letzten Monaten.

„Nach erfolgreicher Stammzelltransplantation im Januar 2016 ist Flo erfolgreich im Februar aus dem Klinikum Rechts der Isar entlassen worden. Nach allen Strapazen, die er auf sich genommen hat, war er natürlich noch sehr geschwächt, aber voller Lebensmut – und vor allem geheilt! Er hat in seinen letzten Monaten so gut wie zurück in sein altes Leben gefunden. Er wollte wieder arbeiten und – so gut es geht – ein normales Leben führen.

Natürlich war sein Immunsystem noch sehr geschwächt. Nach einer Behandlung, wie Flo sie bekam, mit Chemo und Bestrahlung, dauert es bis zu zwei Jahre, bis das Immunsystem wieder seine normale Funktion aufnehmen kann. Das ist und bleibt die größte Gefahr eines Krebspatienten, dass sie an den Folgen ihres geschwächten Immunsystem erkranken. Leider ist das unserem Florian nicht erspart geblieben. Ein Virus, der für uns mit einem normal funktionierenden Immunsystem völlig harmlos ist, hat ihm das Leben gekostet.

Sogar sein Spender hat nochmal alle Strapazen auf sich genommen und Florian T-Zellen gespendet, dass er den Virus besiegen kann – leider ohne Erfolg. Den Krebs hatten wir besiegt, aber leider den Virus nicht. . .“

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