Rätselhafte Messerattacken in Nürnberg: Drei Frauen schwer verletzt - Täter auf der Flucht

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Spurensuche am Schafhof: Künstlerhaus-Chef Eike Berg (3. v. l.) mit Alexis Dworsky (vorn), Madeleine Trigg, Csongor G. Szigeti und Alejandra Bueno de Santiago (v. l.). Foto: leh

Farbe im Alltag, Filz am Körper

Freising - Umsonst und draußen: Das bietet der Schafhof Kunstfreunden. Beim „Kunst-Tag 006“ im Rahmen der Kulturtage zeigen sechs Künstler ihre Outdoor-Projekte unter dem Titel „FreiFarben“.

Einen Monat lang haben drei oberbayerische Künstler und drei Gäste aus Europa im Rahmen eines Arbeitsstipendiums gearbeitet, und heraus gekommen ist „FreiFarben“, live zu erleben am Sonntag, 21. Juli, ab 15 Uhr im Schafhof. Eike Berg, Leiter des Europäischen Künstlerhauses ist sich sicher: „Dabei kommt oft Farbe in den Alltag. Die Kunst eröffnet Freiräume und Abstand zum allgegenwärtigen Funktionalen und bietet ein Stück neue Lebenserfahrung.“

Mit dabei sind: Alejandra Bueno de Santiago, geboren 1987. Sie lebt in Valencia und arbeitet mit Neuen Medien und interaktiven Installationen. In „The Non Sounds of Schafhof“ transformiert sie Bilder von den Aussichten vom Hügel des Künstlerhauses durch eine Software in Sound für eine Smartphone-App. In ihrem „Kaleko Musica“ werden vor dem Eingang des Künstlerhauses Bewegung der Besucher in eine Komposition umgesetzt, die vor Ort zu hören ist.

Alexis Dworsky aus Freising, geboren 1976, bietet die Flanierperformance „Sprungschanze“ mit Anschauungsinstallation: Er führt die Besucher zu unbekannten Sehenswürdigkeiten, berichtet von unglaublichen Geschichten. So stand in der Nachkriegszeit neben dem Schafhof eine riesige Skisprungschanze. Dworsky begibt sich auf Spurensuche, zeigt altes Filmmaterial und macht den Rekordspringer ausfindig.

Karl-Heinz Einberger aus Memmingen, lebt und arbeitet jetzt in Freising als Bildhauer und Medienkünstler. Seine Installation „You are Here“ komprimiert sich zum flachen, winzigen Quadrat eines QR-Barcodes, der, mit dem Smartphone gescannt, auf die virtuelle Seite des Projekts führt. Beate Engl lebt und arbeitet in München und Prackenbach. Ihre „Lonebase“ im Eingangsbereich ist eine kinetische Skulptur.

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