Beamte warnen

Fasching im Landkreis Freising: Polizei wird verstärkt kontrollieren

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Bis in die Morgenstunden wird an Fasching oft gefeiert. Entsprechend viel wird auch getrunken - und die Polizei warnt: „Lasst eure Autos stehen.“ Denn: Die Kontrollen werden verschärft.

Landkreis - Es kann schon einmal vorkommen, dass man an Fasching in der Feierlaune zu tief ins Glas schaut. Das ist auch kein Problem - solange man darauf verzichtet, das eigene Auto noch heimsteuern zu wollen. Die Polizei wird während der Faschingszeit verstärkt Alkoholkontrollen durchführen - und rät deshalb, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder mit dem Taxi nach Hause zu fahren. 

„Leider werden die Folgen für die Fahrer nicht immer bedacht“, schreibt Vize-PI-Chef Michael Ertl in einer Pressemitteilung. Unter Umständen hänge die Existenz mit der Fahrerlaubnis zusammen - denn oft bedeute der Verlust des Führerscheins auch den Verlust des Arbeitsplatzes. Auch den Führerschein wieder zu bekommen, gestalte sich oft schwierig, meint Ertl. Ab 1,6 Promille wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) und ein Abstinenznachweis von der Führerscheinstelle bei einer Neubeantragung verlangt - ein Hindernis, das viele unterschätzen. Ein hoher Prozentsatz falle nämlich beim Erstversuch durch. Erst durch Vorbereitungskurse und die Einsicht über das eigene Verhalten lassen einen die prüfenden Psychologen zu einem positiven Ergebnis kommen. Und das ist nicht die einzige Hürde: Das ganze Prozedere ist auch mit erheblichen Kosten verbunden. 

Zur Info: 0,3 Promille können ausreichen, um die Fahrerlaubnis zu verlieren. Das ist insbesondere bei einem Verkehrsunfall so. Bei 0,5 Promille oder mehr bleibt es, wenn man keinen Unfall verursacht, bei einer Geldbuße von mindestens 500 Euro und einem Monat Fahrverbot. Wer 1,1 Promille oder mehr hat, muss mit einer empfindlichen finanziellen Strafe sowie mehreren Monaten ohne den Führerschein rechnen. Wichtig: Auch Restalkohol ist ein großes Problem. Selbst wenn man nach dem Feiern das Auto vorbildlich stehen lässt, kann man in der Früh noch Alkohol im Blut haben. Die Polizei rät deshalb, „sich nur ans Steuer zu setzen, wenn auch der Restalkohol abgebaut ist“. 

Die Beamten appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer - und geben allen Faschingsfreunden einen Ratschlag: „Bei Alkohol Hände weg vom Steuer!“

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