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Eine musikalische Verabschiedung feierten Konrektorin Sabine Lobert, Regierungsschuldirektorin Hiltrud Schmandt-Müller, Schulleiterin Gertrud Then-Vogl, Nachfolgerin Daniela Höhn, und Landrat Josef Hauner .

Feier zur Verabschiedung der Sonderschulleiterin Gertrud Then-Vogl

„Ich habe immer gern gearbeitet“

Beeindruckende musikalische Einlagen, lobende Worte und ein großes Dankeschön – das gab es am Freitag im Sonderpädagogischen Förderzentrum Freising für Schulrektorin Gertrud Then-Vogl. Sie tritt in zwei Wochen ihren wohlverdienten Ruhestand an.

Pulling – Landrat Josef Hauner fand rührende Worte zur Verabschiedung von Gertrud Then-Vogl. Nach eigener Aussage sei er gerne gekommen – „aus persönlicher Verbundenheit“ zur Schulrektorin und dem großartigen Einsatz, den sie in all den Jahren gezeigte habe. „Sie haben wirklich Pionierarbeit geleistet“, lobte der Landkreis-Chef die engagierte Pädagogin aus Leidenschaft.

An den ursprünglichen Plan der Schulrektorin, einfach und ohne große Feierlichkeit „Auf Wiedersehen“ zu sagen, hielt sich das Kollegium nicht. Und so stellten alle Lehrer und Wegbegleiter eine Verabschiedung auf die Beine, die sich sehen lassen konnte: Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch die Lehrer Klaus Herbst und Mirko Hester, die den „Ungarischen Tanz“ von Johannes Brahms auf dem Piano vorspielten. Weiter ging es mit persönlichen Worten der neuen Schulrektorin Daniela Höhn: „Es war eine außerordentlich gute Arbeit“, sagte sie über Then-Vogls Zeit in Amt und Würden. Besonders hob sie ihren „besonderen altbayerischen Humor“ hervor.

Regierungsschuldirektorin Hiltrud Schmandt-Müller gab allen Anwesenden einen Einblick in Then-Vogls Werdegang, die als „echtes Freisinger Kindl“ viele Projekte angestoßen hatte. „Bodenständige Treue zur Region und zu den Schulen kennzeichnen dich“, lobte sie die Pädagogin.

Zwischendurch gab es immer wieder musikalische Einlagen: Das Lehrer-Ensemble unter der Leitung von Daniel Koblofsky sowie die Lehrer- Jazz-Band sorgten unter anderem mit Piano, Kontrabass, Alt-Saxophon, Klarinette und Gesang für beste Unterhaltung. Reich beschenkt wurde die scheidende Schulleiterin auch. Und als Schmankerl sang die etwa 80-köpfige Belegschaft gemeinsam ein eigens auf ihre Chefin umgedichtetes Lied.

Deutlich gerührt ergriff schließlich auch Gertrud Then-Vogl selbst das Wort: „Ich habe immer gern gearbeitet. Ich war aus tiefster Seele allen Schülern verbunden“, erzählte sie. Und weiter: „Wir hatten immer viel Arbeit, aber wir haben nie die Freude und den Spaß daran verloren.“

Victoria Stettner

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