Auch die Eltern lernten das Fürchten auf der Geisterbahn, die Groß und Klein direkt in die gruselwelt voller Geister und Skelette beförderte. Foto: Lehmann

Finsteres Labyrinth und eine Geisterbahn

Ferien zum Fürchten: Geisterspaß am Sebaldhaus

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Raus aus der Sonne, hinein ins Gruselkabinett: Auf einer Rollbahn ging es aus dem sonnigen Herbsttag hinein in eine dunkle Welt voller Geister und Skelette.

Freising Und während sich drinnen Kinder und Erwachsene durch ein finsteres Labyrinth ihren Weg bahnten, standen draußen schon die nächsten Gäste Schlange für ihren Gang durch die Geisterbahn im Sebaldhaus. Die war definitiv die Hauptattraktion auf dem Abschlussfest der Ferienwoche, die sich diesmal auf dem Abenteuerspielplatz rund um Geister drehte.

54 Kinder nahmen in der vergangenen Woche an den drei Programmtagen teil, berichtete die Leiterin des Sebaldhauses, Gaby Dworsky. Nach einem Ausflug in die Bavaria Filmstadt am ersten Tag bastelten die Kinder den Rest der Woche, kochten am Lagerfeuer und bereiteten das Programm für das große Abschlussfest vor. Da reihte sich dann eine Attraktion an die nächste. In Form einer Spiele-Ralley konnten die Besucher Punkte sammeln und sich zum Abschluss dafür eine der begehrten Wundertüten abholen. Das kam gut an bei den kleinen Gästen, von der Geisterbahn allerdings waren auch die Großen begeistert. Kein Wunder, es war schon recht beeindruckend, was die jungen Grusel-Profis da für eine düstere Zauberwelt geschaffen hatten. Umgeben von geisterhaften Klängen, beinahe im Stockfinsteren, die Hand kaum vor Augen sehend, tastete man sich seinen Weg durch Nebelschwaden, stolperte in eine Fallgrube – und bekam Gänsehaut, wenn einem einer der Geister in den Weg sprang.

Zwei von diesen Geistern waren Dilara und Sophia Oberhofer. „Ich bin eine Leiche“, sagt die recht lebendig wirkende Dilara (9) lachend. Zu diesem Zeitpunkt hatte „die Leiche“ aber gerade frei. Die Geister arbeiteten nämlich im Zwei-Schicht-Betrieb. Man hatte wohl mit viel Andrang gerechnet. Vom Schreck erholen konnte man sich dann an der Geisterbar und in er nachmittäglichen Herbstsonne einen kleinen Snack genießen. Das nutzen auch die Gruselgestalten – selbst Geister brauchen mal eine Pause. Menschen erschrecken ist schließlich ganz schön anstrengend.

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