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Generalversammlung

Feuerwehr Schlipps zieht Bilanz: Ärgerliche Fehlalarme

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37 Aktive haben 18 Einsätze mit insgesamt 268 Stunden geleistet. Das war die Bilanz, die der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schlipps, Jürgen Geier, bei der Generalversammlung für die vergangenen zwölf Monate ziehen konnte.

Schlipps – Wie Geier berichtete, bedeute diese Zahl einen Rückgang gegenüber 2016: Damals war man zu 28 Einsätzen (455 Stunden) gerufen worden. In zwei Fällen sei man heuer zu Bränden ausgerückt (60 Stunden): Am 6. März wurde man zu einem Saunabrand in Untermarchenbach gerufen, am 12. Juli zu einem Dachstuhlbrand in Oberkienberg. Fünf Mal habe man Technische Hilfe geleistet (91 Stunden) und zwei Mal die Sicherheitswache übernommen (zehn Stunden). Den größten Anteil an den Einsätzen nahmen Fehlalarmierungen ein: In neun Fällen habe entweder die Brandmeldeanlage im Schloss Hohenkammer oder in der Flüchtlingsunterkunft bei Eglhausen Alarm ausgelöst, zwischen vier und 15 Mann seien jedes Mal ausgerückt, um eine Stunde später unverrichteter Dinge wieder zurückzukehren. Hinzu kamen am 7. Januar ein Verkehrsunfall oder auch eine Personensuche Ende Mai in Angerhöfe, berichtete Geier.

Nimmt man die Stunden hinzu, die die Floriansjünger aus Schlipps für Ausbildung, Jugendarbeit und Gerätepflege aufgewendet haben, dann kommt man auf 1805 Stunden Dienst am Nächsten. Die Jugendgruppe der FFW Schlipps könnte eine Fußballmannschaft stellen: Elf Nachwuchskräfte zählt man.

Beachtet man dabei außerdem noch die Aktivitäten der Floriansjünger, die sie für den Verein absolvierten, dann muss man zur Gesamtzahl nochmals 539 Stunden hinzurechnen.

Geier, der sich bei Bürgermeister Johann Stegmair und den Gemeinderäten für die Unterstützung bedankte, blickte bei der Versammlung auch auf das kommende Jahr 2018 voraus. Und das wird ein wichtiges für die Feuerwehr Schlipps, steht doch die Ausschreibung und Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs LF 20 an. Geschätzte Kosten für den dann neuen Stolz der FFW Schlipps: 350 000 Euro.

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