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Finanzausschuss Freising 

Investition in die Straßen

Alle Jahre wieder gibt die Stadt Freising Geld dafür aus, die Straßen in einem guten Zustand zu erhalten: Für punktuelle und großflächige Reparaturarbeiten werden es 2017 allein 350 000 Euro sein.

Freising Damit kann man für rund 11 000 Quadratmeter den Straßenunterhalt durchführen. Der Finanzausschuss hat die Gelder nun freigegeben. Zehn Straßen können dabei jetzt schon benannt werden: Dazu gehören die Raiffeisenstraße, die Adolf-Kolping-Straße, die Innicher Straße, die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Achering und Giggenhausen, ein Teil der Ottostraße, die Michael-Wenig-Straße, die Angermaierstraße, die Wendelsteinstraße, die Pullinger Hauptstraße und die Korbiniansbrücke. Außerdem werden und können mit dem Geld noch zu bestimmende Straßenabschnitte repariert werden, denen Winter und Frost zugesetzt haben.

Nicht ganz so einfach und problemlos gestaltet sich ein anderes Projekt: der Ersatzneubau der Brücke im Feldweg über den Dampfangergraben. Das Projekt war im Mai 2016 mit Gesamtkosten in Höhe von 180 000 Euro beschlossen worden. Dann hat man im Juni das Projekt ausgeschrieben und vier Angebote erhalten: Das günstigste Angebot lag dabei rund 60 000 Euro über den veranschlagten Gesamtkosten. Daraufhin wurde die Ausschreibung aufgehoben. Die Hoffnung: Wenn man das Projekt Anfang 2017 im Zusammenhang mit Aufträgen für die Westtangente neu ausschreibe, bekomme man günstigere Angebote. Doch da hatte man sich getäuscht: Das günstigste unter fünf Angeboten war sogar nochmals höher als das wirtschaftlichste bei der ersten Ausschreibung. Jetzt musste man also in den sauren Apfel beißen: Der Finanzausschuss hat nun den Auftrag für das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von 270 000 Euro vergeben.

Viel einfacher scheint da die Ersatzbeschaffung für einen 14 Jahre alten Mobil-Bagger zu sein. Weil sich eine Reparatur des Baggers Typ Atlas 1305, der nach 10 500 Betriebsstunden in einem schlechten Zustand ist, nicht mehr lohnt, soll nun ein neuer Mobil-Bagger angeschafft werden. Geschätzte Kosten: 200 000 Euro. Der Finanzausschuss hat den Kauf beschlossen.

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