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Ein „Streetbunny“ fuhr vorne weg: An der Jubiläums-Ausfahrt der „Flaming Stars Bayern“ nach Waldkraiburg nahmen Biker aus der Schweiz, aus Österreich, aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen teil.

Kleines Jubiläum der „Flaming Stars Bayern“

Feuerwehrbiker unbeeindruckt von Wind und Regen

Es erinnerte an das  „Elefantentreffen“ als der Motorradclub „Flaming Stars Bayern“ sein Fünfjähriges feierte.  Von Dauerregen und Temperaturen um die fünf Grad ließen sich gut 80 Biker die Stimmung nicht vermiesen.

Nörting „Feuerwehrbiker“ gibt’s in sechs Bundesländern. Unter Motorradfahrern nennt sich so etwas „Chapter“ (Kapitel), und wie es sich gehört, tragen die Mitglieder entsprechende Jacken, auch Kutten genannt. Von denen waren bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen der „Flaming Stars – Bayern“ genug zu sehen. Genauso wie schwere Motorräder, deren Spektrum von der Harley über Retro-Bikes bis hin zur kultigen Honda „Goldwing“ reichte. Sogar ein Trike parkte vor dem Partyzelt auf dem Festgelände etwas außerhalb von Nörting.

Dort hielt – sehr zur Freude von Mitgründer und Veranstalter Guido Weßling – kein Geringerer als der King of Rock & Roll, Elvis Presley, Einzug. Die Biker, die gerade von einer Ausfahrt zur befreundeten Feuerwehr in Waldkraiburg zurückgekehrt waren, konnten den Auftritt von Elvis-Imitator Marc Charro kaum erwarten. Auch wenn an der Fahrt nach Waldkraiburg wegen des schlechten Wetters etwas weniger Fahrer als erwartet teilnahmen, so war der Trip dennoch ein großer Erfolg. „Grillen war nicht“, wie Weßling bedauerte, aber die Feuerwehrkameraden warteten stattdessen drinnen mit einer ordentlichen Biker-Brotzeit auf. Zuhause in Nörting wurde der Tross schon sehnsüchtig erwartet. Allen voran machte die „Streetbunnycrew“, ein Motorradverein aus Nürnberg, eine gute Figur bei der Einfahrt der knapp zwei Dutzend Motorräder. Im Durchlauf zählte Weßling an die 90 Biker am Festwochenende, was aufgrund der Wetterlage einen passablen Schnitt darstellte.

Nicht auszudenken, was im Festzelt los gewesen wäre, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Denn, Charro, auch „der Elvis aus Niederbayern“ genannt, fackelte nicht lange und heizte mit den Kultsongs des King, besser gesagt mit einer „Memorial Show“ die Stimmung in und um das Festzelt ordentlich an. Danach hatte die Coverband „Double Vision“ aus Heilbronn leichtes Spiel mit den versammelten Motorrad-Freaks. Die waren bis aus Österreich, der Schweiz und sogar aus dem hohen Norden, aus Hamburg, gekommen um an dem Treffen der „Flaming Stars“ teilzunehmen.

Auf die Party mit Tombola und allem drum und dran folgte am Morgen danach eine Fahrer- und Motorradsegnung, die Pater Arsatius Regler und der evangelische Pfarrer Christian Glatschke aus Oberallershausen vornahmen. So mancher Biker machte sich danach mit einem besonders guten Gefühl auf den Nachhauseweg.

Veranstalter Guido Weßling zeigte sich trotz der widrigen Bedingungen hoch zufrieden mit dem Verlauf. „Das Zelt war zum Platzen voll. Was mich auch sehr gefreut hat, war, dass der Hauptgründer, Werner Stöwer aus Gönnebek in Schleswig-Holstein, den Weg zu uns gefunden hat.“ Zu den Höhepunkten zählte Weßling die Ernennung von Feuerwehrkommandant Rudolf Firlus zum Ehrenmitglied der „Flaming Stars“.

Alexander Fischer

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