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400 Flüchtlinge werden in der Freisinger Containeranlage an der Wippenhauser Straße Zuflucht finden. Im Moment leben dort 150 Menschen. Die Ausstattung ist solide aber fernab von jeglichem Luxus.

Flüchtlingshelfer im Landkreis Freising - alle Ansprechpartner auf einen Blick

"Denn es kommen Menschen..." - So helfen unsere Bürger

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. In der aktuellen Situation fällt es auch den Gemeinden im Landkreis schwer, auf Anhieb einen genauen Überblick über die Lage zu geben: Wie viele Flüchtlinge sind wo untergebracht? Werden Sachspenden gebraucht? Wo sind freiwillige Helfer gesucht? Wenn ja, wofür? Wir haben uns einen detaillierten Überblick verschafft.

In einigen wenigen Gemeinden im Landkreis Freising leben bislang noch keine Flüchtlinge. Andere hingegen haben zahlreiche Asylsuchende aufgenommen, die Helferkreise dort sind ehrenamtlich quasi im Dauereinsatz. Für alle, die sich gerne engagieren würden, haben wir alle wichtigen Telefonnummern und E-Mail-Adressen der einzelnen Gemeinden zusammengetragen:

Gut aufgestellt ist die Gemeinde Allershausen. Die Kooperation und die Versorgung der aktuell 41 Asylbewerber läuft sehr gut, wie Luciana Ciccarella, Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe, betont. Noch im November kommen etwa 30 weitere Flüchtlinge in den Ort. Wie viele davon Frauen, wie viele Männer und wie viele Kinder sind, kann man vorab allerdings nicht sagen. Und somit auch nicht, was konkret für die Neuankömmlinge benötigt wird. „Damit muss man warten, bis sie da sind“, sagt Ciccarella. Was hingegen jetzt schon gefragt ist, sind Bürger, die Zeit haben, den Menschen eine „Anleitung zur Selbsthilfe“ zu geben, wie Petra Lingnau von der Gemeinde Allershausen betont. Und man ist auch immer auf der Suche nach Freiwilligen, die den Asylsuchenden Deutschunterricht geben: vormittags den Erwachsenen, nachmittags dem Nachwuchs. Die Nachbarschaftshilfe Allershausen, ist am Besten per E-Mail unter nbhinfo@aol.com zu erreichen. Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Asylbewerber ist Luciana Ciccarella, Tel. (0151) 50543131. Die Nachbarschaftshilfe-Chefin und die Gemeinde bitten dringend darum, Sachspenden nicht einfach vor der Tür der Nachbarschaftshilfe abzustellen. Das Ganze muss koordiniert werden.

Attenkirchen

35 Flüchtlinge aus Nigeria leben im Moment in Attenkirchen, und zwar in einem Wohnhaus an der Hauptstraße. Den, wie Bürgermeister Martin Bormann betont „sehr gut funktionierenden Helferkreis“ leitet Altbürgermeisterin Brigitte Niedermeier. Aber neue Helfer werden schon jetzt gerne aufgenommen, weil Anfang Dezember voraussichtlich 25 zusätzliche Flüchtlinge nach Attenkirchen kommen. Wer sich gerne engagieren möchte, soll sich bei Brigitte Niedermeier unter brigitte.niedermeier@t-online.de oder telefonisch unter Tel. (08168) 96277 melden. An Sachspenden werden aktuell nur Küchenutensilien wie Töpfe, Besteck und Pfannen gebraucht. Außerdem würde man sich über kleine Teppiche freuen. All dies können die Bürger am Wertstoffhof in der Gemeinde abgeben. Kleidung und andere Dinge werden laut Martin Bormann im Moment nicht benötigt.

Au/Hallertau

Ein engagiertes Helferkreis-Team kümmert sich in der Marktgemeinde Au derzeit um 80 Asylbewerber. Die Mitglieder treffen sich alle drei Wochen im Gemeinschaftsraum in der Unteren Hauptstraße 12, um alles Nötige zu besprechen und sich zu beraten. Ansprechpartner sind Franz Asbeck, Tel. (08752) 85040, f.asbeck@gmx.de, und Heiner Barth, Tel. (08752) 810213 oder per Mail an: heigis.barth@gmail.com. Aktuell werden Fahrräder, Computer mit DVD/CD-Laufwerken und funktionstüchtige Fernseher mit Receivern für neu angekommene Asylbewerber ganz besonders dringend gebraucht. Zusätzlich sucht der Helferkreis für seine Schützlinge noch warme Kleidungsstücke und Winterschuhe. Spenden können nur nach Rücksprache mit den Helfern im Gemeinschaftsraum in der Unteren Hauptstraße 12 abgegeben werden. Der Helferkreis weist darauf hin, dass die Dinge auf ihre Funktionstüchtigkeit hin untersucht und eventuell zurückgewiesen werden müssen. Freiwillige, die Lust haben, sich mit den Flüchtlingen zwanglos zu unterhalten oder sie in sportliche Aktivitäten einzubinden (Lauftreff, Fußball, Ringertraining, Radtouren usw.) werden ebenfalls dringend gesucht. Wer selbst keine Zeit zum Helfen hat, kann die Auer Neubürger auch mit einer Geldspende unterstützen. Von den Mitteln werden Unterrichtsmaterialien gekauft, die dringend für Deutschkurse benötigt werden.

Eching

Sobald die Echinger Turnhalle voll belegt ist, werden in der Gemeinde voraussichtlich 334 Asylbewerber leben – 67 in Dietersheim, 27 in Eching dezentral und 240 in der Turnhalle. Hilfe und Unterstützung bekommen die Flüchtlinge durch den Helferkreis mit rund 50 Aktiven, zudem haben sich 245 Bürger bei der Gemeinde registriert, die Spenden sammeln, sobald etwas gesucht wird und helfen, sobald zusätzliche Hilfe gebraucht wird – sie stehen quasi auf Abruf bereit. Dennoch sucht Eching noch Freiwillige, die tagsüber Zeit haben. Menschen, die den Neubürgern Deutschunterricht geben würden, sind heiß begehrt. Interessenten melden sich bei Gertrud Wucherpfennig unter Tel. (089) 3205720 oder Gert Fiedler unter (0172) 8219333.

 Fahrenzhausen

In Fahrenzhausen haben 50 Flüchtlinge in vier Häusern Zuflucht gefunden. Die Nachbarschaftshilfe steht ihnen mit einem Helferkreis von 18 Personen zur Seite. Im Moment werden besonders Helfer gesucht, die den Nachwuchs betreuen, während die Deutschkurse für die Erwachsenen laufen. Ansprechpartner für alle, die helfen möchten, ist Theresia Stadlbauer unter Tel. (08133) 92448 oder per Mail an nbh@fahrenzhausen.org. Mit Sachspenden sind die Fahrenzhausener Neubürger aktuell gut versorgt. Wer etwas spenden möchte – bitte nur nach telefonischer Rücksprache mit der NBH-Chefin.

Freising

In der Kreisstadt leben aktuell 545 Flüchtlinge – 150 in der Turnhalle an der Wippenhauser Straße, 100 im ehemaligen Stabsgebäude, die restlichen in kleineren und größeren Unterkünften verteilt auf nahezu alle Stadtteile. Erste Ansprechpartnerin für Fragen rund um Flüchtlinge ist in Freising Irmgard Eichelmann vom Netzwerk Asyl im Landratsamt, die unter (08161) 600751 telefonisch und per Mail unter irmgard.eichelmann@kreis-freising.de zu erreichen ist. Das Landratsamt selbst kann aufgrund fehlender Lagerkapazitäten keine Sachspenden für Flüchtlinge entgegennehmen und bittet die Bürger, Bekleidung für Erwachsene, Möbel und Elektrogeräte im Gebrauchtwarenhaus Rentabel in Freising abzugeben. Telefonisch ist Rentabel unter (08161) 9362920 erreichbar. Kinderbekleidung und Spielzeug können nach telefonischer Terminvereinbarung beim Kinderschutzbund im Haus der Vereine, Major-Braun-Weg 12, abgegeben werden, Tel. (08161) 92955. Der Helferkreis Turnhalle Wirtschaftsschule ist über die Homepage www.fluechtlinge-willkommen-in-freising.de zu erreichen, zur Diakonie Freising kann man unter asb@diakonie-freising.de Kontakt aufnehmen. Ehrenamtliches Engagement leistet in der Stadt Freising auch der Arbeitskreis Asyl. Ansprechpartner hier ist Jan Monzer unter Tel. (08161) 65968. Für Geldspenden wurden in Freising folgenden Konten eingerichtet: Diakonie Freising, Spendenkonto für Alphabetisierungskurse: IBAN DE58700510030025570342. Helferkreis Asylbewerber Turnhalle Wippenhauserstraße: IBAN: DE46700510030025563768; Arbeitskreis Asyl Freising, Spendenkonto Flüchtlingsfonds bei der Pfarrei St. Georg: IBAN: DE8670031000000120005. Der Arbeitskreis Asyl hält sämtliche Informationen rund um Flüchtlinge im Internet unter ak-asyl-freising.de vor und aktualisiert die Infos regelmäßig.

Gammelsdorf

13 Asylbewerbern hat die Gemeinde Gammelsdorf eine Bleibe gegeben. In den kommenden Wochen sollen weitere kommen. Und deshalb sind auch mehr Freiwillige gefragt, die den Neubürgern helfen, ihren Alltag zu meistern. Im Moment kümmern sich 18 Ehrenamtliche, darunter Gabriela Pauer, um die Flüchtlinge. „Es wäre natürlich schön, wenn man sich die Arbeit noch weiter aufteilen könnte“, sagt sie. Wer Interesse hat, mit anzupacken, soll sich bei Pauer unter Tel. (08764) 920295 oder per E-Mail an go.pauer@t-online.de wenden. Aktuell werden dringend Winterschuhe für Männer gesucht, aber auch warme Jacken für Männer, Frauen und Kinder. Wer etwas abzugeben hat, soll bitte einen Termin bei Gabriela Pauer vereinbaren.

 Haag

Die Gemeinde Haag ist für zwölf Asylbewerber zum neuen Zuhause geworden. In einem Wohnhaus leben eine Familie (Mutter mit vier Kindern im Alter von 6 bis 17 Jahren) und alleinstehende Männer. Seit gut drei Jahren werden die in Haag lebenden Flüchtlinge von Helfern unterstützt, hauptsächlich durch Sprachkurse und Unterstützung, das tägliche Leben betreffend. Momentan ist der Helferkreis gerade dabei, sich zu vergrößern. Interessenten können sich bei Hans Schindlbeck unter Tel. (08167) 8349 melden. Sachspenden sind aktuell nicht erforderlich – ausgenommen funktionstüchtige Fahrräder. Derzeit wird in Haag der Pfarrhof umgebaut. Nach der Fertigstellung ist geplant, dort weitere Flüchtlinge unterzubringen.

Hallbergmoos

In Hallbergmoos leben zum heutigen Zeitpunkt etwa 140 Asylbewerber und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Erst vor kurzem wurde von der Nachbarschaftshilfe der Helferkreis Asyl gegründet, dem derzeit die Kontaktdaten von mehr als 40 Personen vorliegen, die sich gerne aktiv einbringen möchten. Weitere interessierte Helfer können sich bei der Nachbarschaftshilfe Hallbergmoos, Martina Wilkowski, unter Tel. (0811) 982655 oder per E-Mail unter nbhhallbergmoos@gmx.demelden. Sachspenden werden von der Nachbarschaftshilfe auf vorherige Nachfrage angenommen.

Hohenkammer

Zehn Asylsuchende leben bislang in der Gemeinde Hohenkammer. Derzeit werden keine Sachspenden benötigt. Dennoch gibt die Gemeinde eine Telefonnummer bekannt, an die sich alle Interessierten mit Fragen wenden können: (08137) 93850. Wer sich gerne ehrenamtlich einbringen möchte, kann sich hier melden.

Hörgertshausen

20 Frauen, Männer und Kinder, die einen Asylantrag gestellt haben, leben in Hörgertshausen – und alle 20 unter einem Dach. Bürgermeister Michael Hobmaier ist mit der Arbeit des Helferkreises sehr zufrieden. Aktuell ist die Gemeinde gut aufgestellt, was Freiwillige anbelangt. Doch wer gerne helfen möchte, kann sich beim Rathauschef unter Tel. (08764) 454 melden oder ihm eine E-Mail senden an buergermeister-hobmaier@gemeinde-hoergertshausen.de. Er hat das Thema Flüchtlinge zur Chefsache erklärt, wie er sagt, und kümmert sich in der Unterkunft selbst um viele Dinge. Der Deutschunterricht, der den Neubürgern seit vier Monaten fünf Mal in der Woche gegeben wird, trägt bereits Früchte: „Man kann sich mit unseren Neubürgern schon unterhalten“, sagt Hobmaier.

Kirchdorf

Ein unbegleiteter minderjähriger Flüchtling lebt im Moment in der Gemeinde Kirchdorf – bei einer Familie im Ort. Ein Helferkreis für die Menschen, die erst im März kommenden Jahres in eine Unterkunft in Kirchdorf kommen sollen – 40 bis 44 werden dies sein – muss erst noch gegründet werden. Die Container werden im Januar und Februar im Osten Kirchdorfs auf einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück aufgestellt. Laut Bürgermeister Uwe Gerlsbeck sei es der Kommune wichtig gewesen, dass die Neubürger im Hauptort und nicht in abgelegenen Ortsteilen untergebracht werden. Alle, die sich in Kirchdorf für Flüchtlinge engagieren möchten, sollen sich im Rathaus unter Tel. (08166) 67690 melden.

Kranzberg

Mangels einer geeigneten Unterkunft sind in Kranzberg aktuell noch keine Asylbewerber untergebracht. Erst am vergangenen Dienstag hat der Gemeinderat den Antrag eines Privatmanns, der eine Unterkunft für 40 Flüchtlinge in Thalhausen errichten wollte, abgelehnt. Dennoch laufen die Vorbereitungen hinter den Kulissen auf Hochtouren, wie der Bürgermeister betont. Die Gemeinde bereitet sich vor. Laut Herrmann Hammerl gebe es eine Adressenliste von Unterstützern, die sofort aktiv werden, sobald klar ist, wann Asylbewerber nach Kranzberg kommen. Die Liste wird im Rathaus gepflegt. Derzeit stehen 39 Personen darauf. Wer Fragen hat, kann diese per E-Mail an info@kranzberg.de stellen oder sich telefonisch bei Tanja Burgstaller unter (08166) 689612 melden. Auch Menschen, die gerne helfen würden, sind unter dieser Nummer richtig.

Langenbach

"Denn es kommen Menschen . . .“ Mit einem Infoblatt unter dieser Überschrift hat Langenbach im Juli die Gemeindebürger über die wichtigsten Punkte in Sachen Umgang mit Flüchtlingen aufgeklärt. Seither läuft die Betreuung der Asylbewerber – 14 sind es aktuell – vorbildlich. Bürgermeisterin Susanne Hoyer kann sich in ihrer Gemeinde über fehlende Hilfs- und Spendenbereitschaft nicht beklagen. Anfang des kommenden Jahres wird die von der Gemeinde genehmigte Flüchtlingsunterkunft für 78 Personen fertig sein. Dann wird Hoyer die Freiwilligen, die sich schon jetzt laufend bei der Gemeinde Langenbach melden, aktivieren. Diese Liste ist schon lang. Interessierte können sich aber unter Tel. (08761) 742030 bei Magdalena Scheurenbrand melden. Per E-Mail ist sie unter sekretariat@gemeinde-langenbach.de erreichbar. Im Moment ist die Gemeinde auf der Suche nach fahrbereiten Fahrrädern. Wer eines abzugeben hat, bitte unter oben genannter Nummer melden. Wer gerne mit einer Geldspende beispielsweise den Deutschunterricht (es müssen Bücher gekauft werden) unterstützen möchte, der kann unter dem Stichwort „Langenbach hilft“ bei der Sparkasse Moosburg unter IBAN DE707435174000431278 78 Geld überweisen.

Marzling

Mehrere unbegleitete Jugendliche sind aktuell privat bei Familien in Marzling untergebracht. Anfang November kommen laut Bürgermeister Dieter Werner zehn weitere Flüchtlinge in die Gemeinde vor den Toren Freisings – auch sie werden dezentral untergebracht. Darüber hinaus wird gerade eine Halle durch einen privaten Investor umgebaut, in der dann voraussichtlich im März 2016 Platz für 60 Menschen ist. Marzling hat einen engagierten Helferkreis installiert, dem sich bereits 35 Personen für unterschiedlichste Tätigkeiten angeschlossen haben. Federführend verantwortlich zeichnen Regina Höfl und Gemeinderätin Susanne Röpke. Weitere Helfer sind jederzeit willkommen, um die anfallenden Dinge auf möglichst vielen Schultern verteilen zu können, wie Bürgermeister Werner sagt. Mit Sachspenden sind die Flüchtlinge in Marzling bereits ausreichend versorgt. Aufgrund von Platzproblemen kann im Moment auch nichts mehr angenommen werden. Der Helferkreis ist per E-Mail unter helferkreis-marzling@yahoo.de zu erreichen. Ehrenamtliche, die sich nicht per E-Mail melden können, dürfen sich jederzeit auch telefonisch direkt an Bürgermeister Dieter Werner unter (08161) 967912 wenden.

Mauern

„Mauern ist bunter geworden – es gibt keine Probleme“, sagt Bürgermeister Georg Krojer über die 66 Asylbewerber, die derzeit in Mauern untergebracht sind. Helfer könne die Gemeinde Mauern allerdings noch gut vertragen, auch wenn aktuell alles perfekt laufe, wie der Rathauschef betont. Der Helferkreis hat sich unter dem Dach der Caritas organisiert. Erster Ansprechpartner ist Otto Pauer, unter Tel. (08764) 920295 . Die Asylbewerber sind dezentral in vier Häusern untergebracht.

Moosburg

In drei dezentralen Moosburger Unterkünften leben derzeit 34 Asylbewerber. Zusätzlich ist die Realschulturnhalle voll belegt: Im Rahmen des Notfallplans Asyl hat die Regierung von Oberbayern 270 Personen in der Realschulturnhalle an der Breitenbergstraße in Moosburg untergebracht. Darüber hinaus ist eine Asylbewerberunterkunft für 152 Menschen genehmigt und in der Fertigung. Ansprechpartner des Helferkreises Moosburg ist Erwin Girbinger unter Tel. (08761) 62310 oder per Mail an erwin.girbinger@gmx.de. Sachspenden können bei NoWasWert, Tel. (08761) 7259863, dem sozialen Gebrauchtwarenladen Auf dem Gries 9 oder in der Mevlana-Moschee, Riesengebirgstraße 6, abgegeben werden.

Nandlstadt

Der Arbeitskreis Asyl der Nachbarschaftshilfe St. Martin in Nandlstadt kümmert sich im Moment um 44 Asylsuchende. 19 weitere werden schon bald in den Markt Nandlstadt kommen – und nicht zuletzt deshalb sind die ehrenamtlichen Helfer dort auf der Suche nach weiterer Unterstützung von Freiwilligen. Wer dem AK gerne unter die Arme greifen möchte, kann sich bei der Leiterin Gisela Kurkowiak unter Tel. (08756) 586 oder per Mail an gisela.kurkowiak@t-online.de wenden. Sachspenden werden im Moment im Markt Nandlstadt nicht benötigt. „Wir sind gut aufgestellt“, betont Gisela Kurkowiak.

Neufahrn

74 Flüchtlinge haben aktuell in der Gemeinde Neufahrn ein neues Zuhause gefunden. Menschen verschiedener Nationen leben in vier Unterkünften. Etwa 30 Ehrenamtliche des Unterstützerkreises helfen ihnen, den Alltag zu bewältigen. Der Unterstützerkreis trifft sich zur Koordination der Aktivitäten regelmäßig im evangelischen Gemeindehaus. Da im Winter auf dem Sportgelände westlich des Stadions eine Traglufthalle für weitere 300 Flüchtlinge errichtet wird, muss der Kreis der Helfer dringend erweitert werden. Ansprechpartner für neue aktive Helfer ist Pfarrer Reinhold Henninger unter Tel. (08165) 4270 oder per E-Mail an pfarramt.neufahrn.fs@elkb.de. Sachspenden sollten mit Beate Frommhold-Buhl unter Tel. (08165) 4801 oder per Mail an bu.fro@t-online.de abgestimmt werden. Aktuell werden vor allem verkehrstüchtige Fahrräder gebraucht. Auch Bettwäschegarnituren und Handtücher sind gefragt.

Paunzhausen

 In der Gemeinde Paunzhausen sind bisher noch keine Flüchtlinge untergebracht. Laut Bürgermeister Johann Daniel habe das Landratsamt Freising bislang alle Angebote der Gemeinde für eine Flüchtlingsunterbringung nicht wahrgenommen. Falls Asylbewerber nach Paunzhausen kommen, haben sich aber bereits Menschen im Rathaus gemeldet, die gerne helfen würden. Bei Bedarf wird der Kontakt sofort hergestellt. Wer Interesse hat, kann im Rathaus unter Tel. (08764) 920295 anrufen.

Rudelzhausen

16 Asylbewerber haben aktuell Zuflucht in der nördlichsten Landkreis-Gemeinde Rudelzhausen gefunden. Der Helferkreis (erreichbar unter helferkreis-rudelzhausen@outlook.de) ist personell gut aufgestellt, zusätzliche Hilfe wird im Moment nicht gebraucht. Weil die Gemeindebürger die Neuankömmlinge bislang schon fleißig mit Dingen des alltäglichen Lebens versorgt haben, werden derzeit auch keine Sachspenden gebraucht. Wer aber etwas abzugeben hat, kann dies unter der genannten E-Mail-Adresse anmelden. Falls die Dinge Verwendung finden, nimmt der Helferkreis Kontakt zu den Spendern auf. Als direkter Ansprechpartner für alle, die sich nicht per E-Mail melden können, steht Bürgermeister Konrad Schickaneder unter Tel. (08752) 868710 zur Verfügung.

Wang

Wer in der Gemeinde Wang den 94 Asylbewerbern, die dort in zwei Unterkünften untergebracht sind, helfen möchte, der kann dies mit Fahrrädern, CD-Playern, Hanteln und Fußballschuhen tun. Diese Dinge sind gerade besonders gefragt. Abzugeben sind die Spenden nach vorheriger telefonischer Rücksprache bei Ludwig Meixner, Tel. (08764) 1789 oder 932912 in der Gemeindekanzlei in Volkmannsdorf oder per E-Mail an lm@prologis.de. Auch Sieglinde Hanson, die Sekretärin des Bürgermeisters, koordiniert die Sachspenden. Erreichbar ist sie per Mail an hanson@gemeinde-wang.de oder unter Tel. (08761) 8611 (vormittags). Da sich der Bedarf an Sachspenden ständig ändert, gibt es eine aktuelle Sachspendenliste auf der Gemeindehomepage unter www.gemeinde-wang.de. Wer gut erhaltene Kleidung – hier besonders Winterschuhe und Winterkleidung für schlanke Männer – abgeben möchte, für den steht NoWasWert in Moosburg, Tel. (0 87 61) 7 25 98 63, oder die neue Moschee in der Riesengebirgsstraße in Moosburg (freitags von 12 bis 13 Uhr) zur Verfügung. Speziell für individuelle Nachhilfe werden auch in Wang ständig Freiwillige gesucht, die den Neubürgern Deutschunterricht geben würden.

Wolfersdorf

In drei Häusern leben in der Gemeinde Wolfersdorf 38 Flüchtlinge, die aktuell gut versorgt sind – Sachspenden werden nicht gebraucht. Allerdings sucht der Helferkreis noch Unterstützung. Interessierte aus dem Gemeindegebiet Wolfersdorf werden gebeten, sich bei Frau Adam unter Tel. (08168) 773 zu melden.

Zolling

Einen aktiven Helferkreis gibt es in Zolling (noch) nicht. Aber es werden gerade Adressen von Menschen gesammelt, die gerne helfen würden, sobald die Gemeinschaftsunterkunft für 150 Asylbewerber, die der Gemeinderat genehmigt hat, realisiert ist. In Zolling gibt es laut Bürgermeister Max Riegler eine sehr aktive Nachbarschaftshilfe, die ebenfalls in die Helferstruktur mit eingebunden werden soll. Menschen, die sich gerne in Zolling einbringen wollen, können sich bei der Assistentin des Bürgermeisters, Susanne Best, unter Tel. (08167) 694345 oder per E-Mail an susanne.best@vg-zolling.de melden. Per Mail können auch Fragen an den Rathauschef direkt gestellt werden unter max.riegler@vg-zolling.de.

Andrea Schillinger

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